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Düsseldorf
Warn-App "Nina" geht jetzt bundesweit an den Start

Düsseldorf. Die Pilotphase von "Nina" ist beendet. Die Notfall-, Informations- und Nachrichten-App informiert Nutzer, wenn in deren Nähe eine Gefahr droht - bei Hochwasser, Sturm oder giftigem Rauch etwa. Seit Anfang 2015 wurde sie in NRW getestet - als Vorreiter für den Rest der Republik. Inzwischen sind 47 der landesweit 52 Feuerwehrleitstellen der Städte und Kommunen an das Katastrophenschutzprogramm angeschlossen. Dortmund, Remscheid, der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis und der Kreis Wesel sollen bis Ende des Jahres folgen. Andere Bundesländer ziehen derweil nach.

Zehn Millionen Euro hat das Land 2014 für das Katastrophenschutzprogramm "Mowas" (Modulares Warnsystem) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an die NRW-Kommunen gezahlt, weitere zehn Millionen sollen in diesem Jahr folgen. Über die kostenfreie App liefert "Mowas" Meldungen direkt aufs Smartphone. Der Deutsche Wetterdienst informiert mit dem System über Unwetter, Bundesländer speisen Meldungen zu Hochwasser ein, und auch die Polizei kann es nutzen. Die App wurde 900.000 Mal heruntergeladen. 47 Warnmeldungen wurden bisher in NRW versendet.

(emy)
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