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Washington
Washington räumt noch immer auf

Washington. Der Sturm ist vorbei, aber überall liegen Schneehaufen. Wohin nur damit?

Nach dem schweren Schneesturm vom Wochenende laufen die Aufräumarbeiten in vielen Orten an der US-Ostküste weiter. In der Hauptstadt Washington DC türmte sich der Schnee gestern zu meterhohen Haufen. Schulen blieben geschlossen, die US-Regierung pausierte einen weiteren Tag.

In Washington wurde der Schnee mit Baggern zusammengeschoben und in Lastern zu einem großen Parkplatz gefahren, wo er schmelzen sollte. Auch vor dem Weißen Haus wurde weiter geräumt.

Der von Medien "Snowzilla" getaufte Sturm bescherte der US-Ostküste am Wochenende große Mengen Schnee und wegen heftigen Windes auch Schneeverwehungen. Die Hauptstadt und die umliegenden Orte waren stark betroffen. Mancherorts fiel knapp ein Meter Schnee, teils wurden historische Schneehöhen erreicht. In Medienberichten war von 33 Toten die Rede.

Die New Yorker kehrten gestern nach und nach zum Alltag zurück. Schneeberge türmten sich am Straßenrand, Gehwege und Straßen waren aber weitgehend frei. Im größten Stadtteil Queens, wo nicht überall Räumfahrzeuge im Einsatz waren, kämpften Anwohner mit eingeschneiten Autos.

Eine Gruppe von New Yorkern baute in ihrem Garten ein Iglu und bot es bei Airbnb für 200 Dollar pro Nacht an. Das "Boutique-Winter-Iglu für 2" sei von Hand gebaut, gefüllt von "Erfindergeist und einer Aura alternativen Lebensstils" und der "begehrenswerteste Zufluchtsort" im Sturm, hieß es. Zu Übernachtungen kam es nicht, weil Airbnb den Eintrag löschte.

(dpa)
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