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Erlangen/Nürnberg
Wirbel um Máximas Mantel bei Besuch in Franken

Erlangen/Nürnberg. Einen Tag nach der Station in München standen für König Willem-Alexander (48) und seine Frau Máxima (44) gestern in Erlangen und Nürnberg zahlreiche Termine auf dem Programm. Für Wirbel sorgte vor allem der graue Mantel, den Máxima am Vormittag trug. Auf dem Kleidungsstück des niederländischen Designers Claes Iversen waren Kreuze und Ornamente aus Schrauben und Imbussschlüsseln geformt. In den sozialen Medien sorgte der Mantel für Aufsehen, weil eines der Symbole entfernt an ein Hakenkreuz erinnerte. Nach dem Mittagessen trug die Königin ein dunkelblaues Kleid.

Erster Termin für das Königspaar war ein Siemens-Werk in Erlangen, wo sich die beiden die Fertigung von Magnetresonanztomographen ansahen. Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt fuhr das Paar weiter nach Nürnberg, wo Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) sie vor dem Museum Tucherschloss empfingen.

Das Königspaar schaute sich auch den durch die NS-Kriegsverbrecherprozesse bekannten Saal 600 im Justizpalast sowie das Memorium Nürnberger Prozesse an. Dort sollte auch eine Zusammenarbeit im Bereich des Völkerrechts besiegelt werden.

(dpa)
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