Hanford

Erstmals Gravitationswellen kollidierender Sterne erfasst

Astronomen haben erstmals Gravitationswellen von der Kollision zweier Neutronensterne aufgezeichnet. Ebenfalls zum ersten Mal konnten die Folgen eines solchen Ereignisses mit zahlreichen Teleskopen beobachtet werden. "Es ist enorm aufregend, ein seltenes Ereignis zu erleben, das unser Verständnis der Funktionsweise des Universums verändert", sagte France Córdova, Direktorin der amerikanischen National Science Foundation (NSF). mehr

Robert Forster schreibt seine Memoiren

Biographie Erst auf Seite 34 dieses Buches fällt zum ersten Mal der Name Grant. Und von den Go-Betweens ist sogar erst auf Seite 40 die Rede. Doch schon vom ersten Satz an ist "Grant & Ich" (Heyne Hardcore), die Geschichte der "außergewöhnlichen Freundschaft" zwischen Autor Robert Forster und seinem kongenialen Kumpel Grant McLennan, ein großes Lesevergnügen. Robert Forster berichtet anekdotenreich und mit einem hohen Maß an Empathie von der gemeinsamen Studentenzeit und den Lehr- und Wanderjahren ihrer gemeinsamen Gitarrenpop-Gruppe, den großartigen Go-Betweens. mehr

Hochbegabte Pianisten in neuer Konzertreihe

Klassik Irgendwann ist es immer das erste Mal: dass sie hinaus in die Manege müssen, in die freie Wildbahn. Sie haben einen Wettbewerb gewonnen, doch jetzt wartet das ganz große Publikum auf sie. In Düsseldorf gibt es für junge Pianisten jetzt eine neue Konzertreihe: In "Talente entdecken" im Museum Kunstpalast zeigen angehende Tastenhelden ihr Können. In Kooperation mit den Heinersdorff-Konzerten lässt das Museum an vier Abenden Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe im Robert-Schumann-Saal auftreten. mehr

Atomsekunde wird 50 Jahre alt

So lange dauert eine Sekunde

Düsseldorf/Braunschweig . Wie lange dauert eigentlich eine Sekunde? Die Frage klingt trivial, beschäftigt Forscher aber seit Jahrhunderten. Die aktuelle Definition feiert am 13. Oktober 2017 ihren 50. Geburtstag: die Atomsekunde. mehr

Nobelpreis für Physik

Gravitationswellen eröffnen neues Verständnis des Universums

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an drei US-Wissenschaftler, die maßgeblich an der Entdeckung von Gravitationswellen beteiligt waren. Sie haben das Tor zu einem neuen Verständnis des Universums geöffnet. Von Ludwig Jovanovicmehr

Düsseldorf

Studienanfänger wollen öfter Lehrer werden

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen wollen mehr junge Leute Lehrer werden. Die Zahl der Studienanfänger, die im vergangenen Jahr ein Lehramtsstudium begonnen haben, ist um 7,9 Prozent auf rund 17.600 gestiegen, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Mehr als die Hälfte der Studienstarter strebt einen Abschluss als Lehrkraft in der Sekundarstufe II von Gymnasien, Gesamtschulen und berufsbildenden Schulen an. Den geringsten Zuwachs gab es mit 2,7 Prozent bei den Studiengängen für die Primarstufe an Grund- und Hauptschulen. mehr

Studentenleben

Klack, klack, klack

Meine Freundin nennt mich liebevoll-sarkastisch "Tippse". Kein Wunder. Zurzeit schreibe ich an insgesamt drei Hausarbeiten, und zwischendurch besuche ich noch einen Programmierkurs. Die Folgen: Meine Finger sind mittlerweile mit der Tastatur verwachsen, und meiner Tippgeschwindigkeit konnte ich in den vergangenen Wochen zu neuen Höchstwerten verhelfen. In Mails möchte ich intuitiv Fußnoten setzen, frage mich, welche Zitierweise ich dazu wohl verwenden soll, und merke schließlich, dass mein Mailprogramm zu Fußnoten gar nicht in der Lage ist. Ich vermisse das Klackern der Tastaturen, sobald ich die Bibliothek wieder verlassen habe - und wünsche mir doch etwas Abwechslung von genau diesem monotonen Klackern, wenn ich noch in der Bibliothek sitze. Manchmal schweifen meine Gedanken dort ab. Vielleicht sollte ich auf eine Schreibmaschine umsteigen, denke ich dann zum Beispiel. Dann würde wenigstens hin und wieder ein lautes "Pling" das allgemeine Klackern ablösen. In einem Raum mit offiziellem Rede- und inoffiziellem Hustverbot wäre das vermutlich ein Grad an Action, auf den jeder Actionfilm-Regisseur neidisch wäre. Außerdem wäre das persönliche Erfolgserlebnis größer: Jedes "Pling" wäre ein "Glückwunsch, schon wieder eine Zeile geschafft". Und es wäre immerhin eine Abwechslung in der Reihe der spannendsten Momente in der Bibliothek (gerade weit oben in der Rangliste: ein Handybesitzer wird angerufen und versucht hektisch, den Helene-Fischer-Klingelton abzustellen). Auf Tippfehler und nachträgliche Textänderungen müsste ich dann aber verzichten. Und das Hausverbot in der Bibliothek wegen permanenter Lärmbelästigung würde meine weitere Uni-Laufbahn sicherlich auch nicht fördern. mehr

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