China

Test mit Hyperschall-Waffe gescheitert

China hat nach einem Zeitungsbericht zum zweiten Mal erfolglos einen Hyperschall-Flugkörper erprobt. Der Raketenträger mit dem Gleiter sei am 7. August kurz nach dem Start in Nordwestchina auseinandergebrochen, berichtete die Hongkonger "South China Morning Post" am Freitag. mehr

Dozenten-Leben

Ein guter Beruf - was ist das?

Ich sitze mit einer Freundin von der Studienberatung in der Mensa, und wir sprechen darüber, dass wir immer nach einem "guten Beruf" gefragt werden, als könne man Berufe ganz einfach in gut und schlecht einteilen, wobei die guten Berufe meist mit einem Studium assoziiert werden. Also Lehrer gut, Bürokaufmann schlecht? Gestresste Lehrer und glückliche Bürokaufleute sehen das sicher anders. Wenn ich nachfrage, was denn mit einem guten Beruf gemeint ist, kommen ganz unterschiedliche Antworten: gesellschaftliches Ansehen, hohes Einkommen, aber auch die Möglichkeit, kreativ zu sein, zu helfen, ins Ausland zu gehen oder gar berühmt zu werden. Und Spaß soll er machen, der Beruf, das ist ganz wichtig. Von Karin Wilckemehr

Berlin

Wer Heimweh hat, sollte nicht ständig nach Hause fahren

Studienanfänger bekommen oft erst nach dem Eingewöhnen Heimweh. In der ersten Zeit prasselt so viel Neues auf sie ein, dass sie wenig Zeit für Heimweh haben. "Zum Studium gehört, dass man das gewohnte soziale Umfeld verlässt", so erklärt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk, wie es zum Heimweh kommt. Wichtig sei, das Gefühl zuzulassen, rät Grob. Die Studenten sollten sich fragen: Was kann mir jetzt helfen? Das können ganz einfache Dinge sein - etwa Bilder von zu Hause aufzuhängen oder mit Eltern und Freunden zu telefonieren. mehr

Epidemie

Experten warnen vor Ebola-Panik in Deutschland

Nach einem Ebola-Verdachtsfall in Berlin steht fest: Das tödliche Virus bereitet vielen Menschen große Sorgen. Ein Ausbruch der Krankheit in Deutschland ist nach Ansicht von Medizinern jedoch unwahrscheinlich. Von Jasmin Buckmehr

Moskau

Spuren von Meeresplankton an Raumstation ISS gefunden

Zwei russische Kosmonauten haben bei einem Außeneinsatz im Weltall erfolgreich einen Minisatelliten auf seine Umlaufbahn gebracht. Deutlich schneller als erwartet - in gut fünf Stunden - erledigten Oleg Artemjew und Alexander Skworzow mehrere wichtige Aufgaben an der Internationalen Raumstation ISS. Die Leitzentrale im russischen Koroljow berichtete unterdessen von einer Entdeckung bei Tests während des vergangenen Jahres: An der Außenwand sollen sich Spuren von Meeresplankton finden. Wie die Mikroteilchen dorthin gekommen sind, ist unklar. mehr

Bei Errichtung der Klagemauer

Herodes wurde offenbar von Baumeistern hintergangen

Jerusalem. Herodes der Große wurde bei einem seiner geschichtlich wichtigsten Großprojekte vermutlich von seinen Steinmetzen hintergangen: Bei der Erweiterung des Jerusalemer Tempelbergs und dem Ausbau seines zweiten Jüdischen Tempels lieferten sie immer wieder Steinquader von schlechter Qualität, wie nun israelische Wissenschaftler herausgefunden haben wollen. mehr

Alle zwei Tage Unwetter:

Meteorologen sehen Zeichen für Klimawandel

Offenbach. Die Häufung einer sonst eher seltenen Großwetterlage ist schuld an den ungewöhnlich vielen Unwettern der vergangenen Wochen. "Für uns ist das ein weiteres Zeichen des Klimawandels", sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach, am Donnerstag. Ein Beweis sei die Häufung für sich genommen aber noch nicht. mehr

Prognose bis 2050

Klimawandel wird US-Küsten 106 Milliarden Dollar kosten

Die Folgen des Klimawandels werden laut einem Bericht für die US-Wirtschaft enorme Kosten haben. Allein entlang der amerikanischen Küsten wird demnach bis zum Jahr 2050 Eigentum im Wert zwischen 66 und 106 Milliarden US-Dollar (49 bis 78 Milliarden Euro) vernichtet werden, weil der Meeresspiegel steigt. mehr

Hannover

Gewerkschaft kritisiert Vergabe des Deutschlandstipendiums

Hannover. Von dem 2011 eingeführten nationalen Förderprogramm "Deutschlandstipendium" profitieren Gewerkschaften zufolge bisher vornehmlich Studienfächer, die für Unternehmen interessant sind. "Historiker und Linguisten haben weniger Chancen auf eine Förderung als Informatiker", sagte Arne Karrasch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Stipendium für Studierende mit Bestnoten werde jeweils zur Hälfte von privaten Geldgebern und der öffentlichen Hand finanziert. mehr

Studenten-Leben

Ritual mit Flirt-Faktor

Das Ritual ist so alt wie unser Kölner Campus. Angesichts von weniger als zehn Jahren, die seit dessen Gründung vergangen sind, klingt das erstmals nach nicht allzu tiefer Verwurzelung. Aber im Rheinland hat ja bekanntlich alles, was zweimal stattfindet, Tradition. Die Rede ist von den Einführungstagen, an denen wir neue Studenten mit der Stadt und deren Brauchtum vertraut machen. Und weil wir nun mal in Köln studieren, ist der Verlauf des letzten Abends vorbestimmt. Es geht dann immer zu einem Brauhaus direkt an der Domplatte, das nach Meinung einiger Kommilitonen das süffigste Kölsch ausschenkt und nach der Meinung anderer Mitstudenten zumindest trinkbar ist. Von Max Hermesmehr

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