Nairobi

Arzt an Ebola gestorben

In Liberia ist ein ebolakranker Arzt trotz der Einnahme des noch unerprobten Medikaments ZMapp gestorben. Abraham Borbor sei einer von drei infizierten Ärzten gewesen, die das Mittel erhalten und zunächst Zeichen der Besserung gezeigt hätten, berichtete der britische Sender BBC unter Berufung auf die liberianische Regierung. Unterdessen meldete die Demokratische Republik Kongo als fünftes Land einen Ebola-Ausbruch. Der Tod des Arztes in Liberia dämpft Hoffnungen, dass es bald ein wirksames Mittel gegen die tödliche Tropenkrankheit geben könnte. Das von einer kalifornischen Firma entwickelte ZMapp ist noch nicht zugelassen, da es bisher erst an Tieren getestet wurde. Auch ein spanischer Priester war nach der Einnahme gestorben. Zwei US-Amerikaner haben damit überlebt. Inzwischen bot auch eine japanische Firma Westafrika ein noch nicht zugelassenes Medikament an. mehr

Darmstadt/Paris/Kourou

Schicksal der Galileo-Satelliten unklar

Das Schicksal der beiden auf eine falsche Umlaufbahn gebrachten Satelliten für das geplante europäische Navigationssystem Galileo bleibt zunächst ungewiss. Erst in einigen Tagen dürfte klar sein, ob es gelingen könnte, die Hightech-Geräte doch noch in den Zielorbit zu bringen, verlautete gestern in Darmstadt aus dem Umfeld des Satelliten-Kontrollzentrums der Europäischen Raumfahrtorganisation (Esa). Die Kontrolleure hätten Kontakt zu den Satelliten. mehr

China

Test mit Hyperschall-Waffe gescheitert

China hat nach einem Zeitungsbericht zum zweiten Mal erfolglos einen Hyperschall-Flugkörper erprobt. Der Raketenträger mit dem Gleiter sei am 7. August kurz nach dem Start in Nordwestchina auseinandergebrochen, berichtete die Hongkonger "South China Morning Post" am Freitag. mehr

Alle zwei Tage Unwetter:

Meteorologen sehen Zeichen für Klimawandel

Die Häufung einer sonst eher seltenen Großwetterlage ist schuld an den ungewöhnlich vielen Unwettern der vergangenen Wochen. "Für uns ist das ein weiteres Zeichen des Klimawandels", sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach, am Donnerstag. Ein Beweis sei die Häufung für sich genommen aber noch nicht. mehr

Dozenten-Leben

Ein guter Beruf - was ist das?

Ich sitze mit einer Freundin von der Studienberatung in der Mensa, und wir sprechen darüber, dass wir immer nach einem "guten Beruf" gefragt werden, als könne man Berufe ganz einfach in gut und schlecht einteilen, wobei die guten Berufe meist mit einem Studium assoziiert werden. Also Lehrer gut, Bürokaufmann schlecht? Gestresste Lehrer und glückliche Bürokaufleute sehen das sicher anders. Wenn ich nachfrage, was denn mit einem guten Beruf gemeint ist, kommen ganz unterschiedliche Antworten: gesellschaftliches Ansehen, hohes Einkommen, aber auch die Möglichkeit, kreativ zu sein, zu helfen, ins Ausland zu gehen oder gar berühmt zu werden. Und Spaß soll er machen, der Beruf, das ist ganz wichtig. Von Karin Wilckemehr

Berlin

Wer Heimweh hat, sollte nicht ständig nach Hause fahren

Studienanfänger bekommen oft erst nach dem Eingewöhnen Heimweh. In der ersten Zeit prasselt so viel Neues auf sie ein, dass sie wenig Zeit für Heimweh haben. "Zum Studium gehört, dass man das gewohnte soziale Umfeld verlässt", so erklärt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk, wie es zum Heimweh kommt. Wichtig sei, das Gefühl zuzulassen, rät Grob. Die Studenten sollten sich fragen: Was kann mir jetzt helfen? Das können ganz einfache Dinge sein - etwa Bilder von zu Hause aufzuhängen oder mit Eltern und Freunden zu telefonieren. mehr

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