Leipzig/Köln

IT-Jobeinsteiger suchen vor allem Aufstiegschancen

Für IT-Nachwuchskräfte ist ein Arbeitgeber besonders attraktiv, wenn er ihnen viel Luft nach oben bietet. Das zeigt eine Umfrage der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig unter Studenten und Berufseinsteigern aus der IT-Welt. Gute fachliche Entwicklungsmöglichkeiten belegen dabei den Spitzenplatz unter den gefragten Arbeitgeberqualitäten: Drei von fünf Befragten (61 Prozent) legen darauf Wert. Das Gehalt folgt mit 54 Prozent erst auf Platz zwei, sehr dicht gefolgt von Flexibilität bei den Arbeitszeiten (52 Prozent). mehr

Lemgo/Tübingen

Bewerberinnen allergisch gegen Frauenklischees

Präsentieren sich Firmen als frauen- und familienfreundlich, sind sie attraktiver für weibliche Fachkräfte. Dabei kommt es aber auf die Feinheiten an, erklären Anja Iseke und Kerstin Pull, Professorinnen an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Universität Tübingen, in der Zeitschrift "Personal Quarterly". Wenn Unternehmen zu sehr altbackene Geschlechterklischees bedienen, werde das von gut qualifizierten Bewerberinnen eher negativ bewertet. mehr

Studentenleben

Praxissemester für immer

Das Praxissemester ist der erste Schritt ins Berufsleben. Ein Test, ob man mit dem Erlernten und seinen Fähigkeiten für den Beruf geeignet ist. Für mich hieß das: sieben Monate Journalistin sein. Vier Monate in der Pressestelle von Phoenix und drei Monate in der Kulturredaktion der Rheinischen Post. Auch wenn ich mich als Journalistikstudentin per se als freie Journalistin bezeichnen darf und auch schon über Veranstaltungen unserer Hochschule berichtet habe, kam ich mir nie wie eine richtige Journalistin vor. Ich habe zwar Theoretisches gelernt und Reportagen, Features oder Meldungen geschrieben sowie Videobeiträge produziert, doch wusste ich nichts über den praktischen Alltag in einer Redaktion. Von Judith Pohlmehr

Berlin/Gütersloh

Aachener Professur erinnert an Bischof Klaus Hemmerle

Das Bistum Aachen und die RWTH haben sich auf eine dauerhafte Hemmerle-Professur zu "Grenzfragen von Theologie, Naturwissenschaft und Technik" verständigt. Vom 1. April 2018 an soll die Stiftungsprofessur, benannt nach dem allseits verehrten früheren Aachener Bischof Klaus Hemmerle, für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren ganzjährig das Lehr- und Forschungsangebot der Philosophischen Fakultät der RWTH bereichern. mehr

Wie die Parteien Kompromisse finden müssen

Überall hängen im Moment Plakate für die Kanzlerin und den Kanzlerkandidaten. Aber es heißt ja nicht Bundeskanzlerwahl, sondern Bundestagswahl: Allein kann ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin nichts ausrichten. Der Chef der Regierung braucht eine Mehrheit der Abgeordneten hinter sich. Die Wähler könnten das vorbestimmen, indem sie einer Partei die Mehrheit geben. Aber das ist bei den 18 Wahlen seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland nur ein Mal passiert. Eure Großeltern erinnern sich vielleicht noch an Konrad Adenauer. Seine Partei, die CDU, kam mit der Partnerpartei CSU auf die so genannte absolute Mehrheit. mehr

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