Nahost-Konflikt aus dem All

Astronaut Gerst twittert sein traurigstes Foto

Düsseldorf. Seit Mai ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst als Bordingenieur auf der Internationalen Raumstation ISS. Seinen Followern auf Twitter schenkt er immer wieder beeindruckende Bilder von der Erde. Sein jüngstes Foto aber ist auch sein traurigstes. mehr

Studenten-Leben

Endlich eine Karte weniger

Vor Kurzem hat die Universität mal wieder ihr Gesicht verändert - oder besser gesagt ihre Gesichter. Der Wahlkampf um die Sitze im Studierendenparlament war entbrannt, das Werben um Wählerstimmen in vollem Gange. Dabei stellen die Hochschulgruppen ihre Vorbilder der "großen" Politik beim Plakatieren sogar in den Schatten. Es ist ein Tapezieren des Campus. Freundliche Gesichter versuchen mit verführerischen Versprechen, den Wähler um den Finger zu wickeln. Egal ob umsetzbar oder nicht, kein Slogan ist zu populistisch: "Schnelles Internet für alle, Videoübertragung aus dem Hörsaal, studier', wie du willst." Von Ludwig Krausemehr

Kolumne

Rätsel der Sphinx Elektro-Pioniere

Oft benutzen die Menschen das Wort "Elektronik-Pioniere", wenn sie von dieser Band sprechen. Dabei ist Band nicht ganz richtig, denn die zwei Gründungsmitglieder sahen sich als Ingenieure und ihr Studio nahe dem Düsseldorfer Hauptbahnhof als Labor. Obwohl sie seit 2003 keine Platte veröffentlichten, sind sie präsenter denn je. Zu den Eigenarten dieses Gruppe gehört, dass sie die ersten, zwischen 1970 und 1973 veröffentlichten Alben verleugnen. Sie gibt es nicht als CD zu kaufen. Und bevor die Band so hieß, wie sie heute heißt, veröffentlichte sie eine Platte unter anderem Namen. mehr

Tokio

Studie: Elefanten haben sehr guten Geruchssinn

Afrikanische Elefanten haben ihren Genen nach zu schließen einen äußerst guten Geruchssinn. Einer Studie zufolge besitzen die Rüsseltiere mehr als doppelt so viele für die Geruchsrezeptoren verantwortliche Gene wie Hunde - und sogar fünf Mal mehr als Menschen. "Offensichtlich ist die Nase eines Elefanten nicht nur lang, sondern auch hoch entwickelt", wird Yoshihito Niimura von der Universität Tokio in einer Mitteilung zur Studie zitiert. mehr

BGR widerspricht UBA

Geologen halten Gas-Fracking für unbedenklich

Während das Umweltbundesamt (UBA) die Technik durchaus für gefährlich hält, sollte Deutschland sich die Option auf das umstrittene Gas-Fracking nach Ansicht des Präsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Hans-Joachim Kümpel, offenhalten. mehr

Neue Arten im Mekong-Delta

Forscher entdecken Fledermaus mit Blätternase

360 neue Tierarten haben Experten in den Jahren 2012 und 2013 im vietnamesischen Mekong-Gebiet entdeckt. Einige sind skurril wie aus einem Science-Fiction-Film. Wir stellen die Blattnasen-Fledermaus, die augenlose Riesenkrabbenspinne und andere neue Arten vor. mehr

Neues aus dem Weltraum

Ein staubiges Geheimnis wird gelüftet

Düsseldorf. Der Ursprung kosmischen Staubs in Galaxien ist immer noch ein Rätsel. Astronomen wissen zwar, dass explodierende Sonnen die Hauptquelle von Staub sein können. Aber es ist immer noch unklar, wie die Staubkörner in der rauen Umgebung einer Galaxie ihre Zerstörung umgehen. Nun jedoch lüften Beobachtungen zum ersten Mal den Schleier. mehr

Prognose bis 2050

Klimawandel wird US-Küsten 106 Milliarden Dollar kosten

New York. Die Folgen des Klimawandels werden laut einem Bericht für die US-Wirtschaft enorme Kosten haben. Allein entlang der amerikanischen Küsten wird demnach bis zum Jahr 2050 Eigentum im Wert zwischen 66 und 106 Milliarden US-Dollar (49 bis 78 Milliarden Euro) vernichtet werden, weil der Meeresspiegel steigt. mehr

Düsseldorf

Studienkredite: Studium im Ausland jetzt leichter möglich

Fast 60 000 Studierende schließen pro Jahr einen Studienkredit-Vertrag ab, um trotz finanzieller Engpässe einen erfolgreichen Studienabschluss sicherzustellen. Ihnen stehen seit kurzem neue Möglichkeiten zur Finanzierung eines Auslandsstudiums zur Verfügung. Das sind Ergebnisse des CHE-Studienkredit-Tests 2014. Er zeigt auch auf, wie Studierende das für sie beste Angebot identifizieren können. mehr

Kolumne

Trickreich zum Lieblingsessen

Eine neue Erfindung sorgte kürzlich für Ärger unter uns Studenten: die Mensa-App. Die Idee dahinter ist im Grunde genial. Nach dem Essen können wir am Mensa-Ausgang an kleinen Computern unser Gericht auswählen und bis zu fünf Kartoffeln dafür verteilen. Kartoffeln, keine Sterne - die Erfinder wissen wohl selbst, dass unsere Mensa davon Lichtjahre entfernt ist. Jedenfalls rufen die, die noch in den Vorlesungen sitzen, die App regelmäßig auf, um die aktuellen Bewertungen als kleine Anregung zu nehmen. Schließlich beschäftigt einen Studierenden in der letzten Stunde vor der Mittagspause nichts so sehr wie die Frage, an welchem Tagesessen er später Schlange stehen sollte. Doch wer auch immer auf diese Idee kam, hat eines nicht bedacht: Niemand ist so egoistisch, niederträchtig und verbissen auf den Nachteil der anderen bedacht wie der hungrige Student. Dem Futterneid hoffnungslos unterworfen, missbrauchen die Ersten schon das Kartoffelsystem. Zwischen den Vorlesungen am Vormittag schleichen sie zu den Computern und verteilen für die Mahlzeit, die sie später wollen, eine halbe oder eine Kartoffel. So führen sie die hungrigen Mäuler galant in die Irre und ersparen sich einige Unannehmlichkeiten: Sie müssen weder lange Wartezeiten in Kauf nehmen noch fürchten, dass es die Spaghetti Bolognese nicht mehr mit Hack-, sondern nur noch mit Tofu-Soße gibt. Von Eva Böningmehr

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