Studenten-Leben

Wie man als Student das Windhundprinzip aushebelt

An der Universität herrscht gewöhnlich das Recht des Schnelleren. "Windhundprinzip" nennen unsere Professoren das. Längst werden die Plätze in Arbeitsgemeinschaften und Übungen online verteilt. Das bedeutet für uns: Wecker stellen, denn das Anmeldeverfahren beginnt meist um drei Uhr morgens. Natürlich gibt es für jeden ausreichend Plätze und natürlich könnte sich der Student auch ganz entspannt nach dem Frühstück anmelden. Doch nur die Teilnahme an einer der wenigen Kleingruppen - so haben es sich einige in den Kopf gesetzt - bereitet erfolgreich auf die anstehenden Klausuren vor. Die Großgruppen mit mindestens 80 Studenten sind dementsprechend unbeliebt. So saß auch ich zu nachtschlafenden Zeiten am Computer und ergatterte einen der letzten begehrten Plätze. Doch zwei Kommilitonen waren schlauer. Statt sich mitten in der Nacht aus dem Bett zu quälen, kamen sie am Nachmittag in die Bibliothek und behaupteten, sich absichtlich für eine der Großgruppen eingetragen zu haben. Der Leiter der Kleingruppe sei ihnen bekannt. Genial sei er in seinem Fach, berichten sie, aber unorganisiert und unfähig, unsereins den Stoff nahezubringen. Kurz: Der Lerneffekt sei gleich Null. Und es klappte. Noch an diesem Tag stornierten einige ihren Platz in der Kleingruppe. Von Eva Böningmehr

Düsseldorf

Akademiker in der Kita - Wachsendes Interesse in NRW

In den Kindergärten von Nordrhein-Westfalen sollen künftig mehr Akademiker arbeiten. Inzwischen bieten zwölf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Studiengänge zur sogenannten Elementarpädagogik an. Seit dem Start zum Wintersemester zum Jahreswechsel 2006/07 hat sich die Zahl der Studienanfänger von damals 19 auf beachtliche 590 im Jahr 2012 vervielfacht. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine CDU-Anfrage hervor. mehr

Baierbrunn

Irrglaube über Alkoholismus ist weit verbreitet

Alkoholismus wird einer Umfrage zufolge weithin unterschätzt. Jeder Dritte meint, Abhängigkeit entstehe erst durch häufige Trinkexzesse bis fast zum Vollrausch. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de. Zugleich gibt etwa jeder Achte zu, wegen seines Alkoholkonsums schon ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben. Männer gaben eher als Frauen an, zu viel zu trinken oder sich darüber Gedanken zu machen. Für die Umfrage befragte die GfK Marktforschung Nürnberg 1977 Frauen und Männern ab 14 Jahren. mehr

Berlin

Treibendes Vulkangestein soll die Schifffahrt nicht mehr gefährden

Meterdick und Tausende Quadratkilometer groß können die Teppiche aus porösem Bimsstein sein, die nach unterseeischen Vulkanausbrüchen auf dem Meer treiben. Ein Vorhersagemodell soll Schiffe vor den scharfkantigen Brocken schützen helfen. Für einen 400 Quadratkilometer großen Bimssteinteppich habe es die Route sehr gut vorhergesagt, berichten Forscher im Fachjournal "Nature Communications". Auf Basis solcher Daten könne es frühe Warnungen für Schiffe und Häfen geben. mehr

M3D-Gerät soll im Juli kommen

Mini-3D-Drucker sollen bald auf Schreibtischen stehen

Die US-Firma M3D will einen günstigen und kleinen 3D-Drucker für den Hausgebrauch auf den Markt bringen. Das schlicht Micro genannte Gerät hat die Form eines Würfels und soll mit einer Kantenlänge von knapp 19 Zentimetern auf jedem Schreibtisch Platz finden. mehr

Multimedia-Strip Wissen
Foto des Tages