Leif Ove Andsnes brilliert mit Beethovens 5. Klavierkonzert

Zu den ungewöhnlichen Momenten unseres Konzertlebens zählen große Solokonzerte, bei denen der Solist selbst auch das Orchester leitet. Früher, in Barock und Klassik, war das üblich, jetzt müssen wir uns daran gewöhnen, dass auch komplexe Klavierkonzerte vom Mann am Flügel aus gesteuert werden. Bisweilen sitzt er dann mit dem Rücken zu uns, was jene Konzertbesucher enttäuscht, die vor allem fliegende Hände über den Tasten sehen wollen. Diese (für Veranstalter auch finanziell attraktive) Aufgabenbündelung funktioniert aber nur, wenn das Orchester bestens präpariert ist und die Konzertmeister und Stimmführer das Stück besser kennen, als wenn sie einen eigenen Dirigenten hätten, der ihnen jeden Einsatz vorturnt. Von Wolfram Goertzmehr

China

Test mit Hyperschall-Waffe gescheitert

China hat nach einem Zeitungsbericht zum zweiten Mal erfolglos einen Hyperschall-Flugkörper erprobt. Der Raketenträger mit dem Gleiter sei am 7. August kurz nach dem Start in Nordwestchina auseinandergebrochen, berichtete die Hongkonger "South China Morning Post" am Freitag. mehr

Alle zwei Tage Unwetter:

Meteorologen sehen Zeichen für Klimawandel

Die Häufung einer sonst eher seltenen Großwetterlage ist schuld an den ungewöhnlich vielen Unwettern der vergangenen Wochen. "Für uns ist das ein weiteres Zeichen des Klimawandels", sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach, am Donnerstag. Ein Beweis sei die Häufung für sich genommen aber noch nicht. mehr

Dozenten-Leben

Ein guter Beruf - was ist das?

Ich sitze mit einer Freundin von der Studienberatung in der Mensa, und wir sprechen darüber, dass wir immer nach einem "guten Beruf" gefragt werden, als könne man Berufe ganz einfach in gut und schlecht einteilen, wobei die guten Berufe meist mit einem Studium assoziiert werden. Also Lehrer gut, Bürokaufmann schlecht? Gestresste Lehrer und glückliche Bürokaufleute sehen das sicher anders. Wenn ich nachfrage, was denn mit einem guten Beruf gemeint ist, kommen ganz unterschiedliche Antworten: gesellschaftliches Ansehen, hohes Einkommen, aber auch die Möglichkeit, kreativ zu sein, zu helfen, ins Ausland zu gehen oder gar berühmt zu werden. Und Spaß soll er machen, der Beruf, das ist ganz wichtig. Von Karin Wilckemehr

Berlin

Wer Heimweh hat, sollte nicht ständig nach Hause fahren

Studienanfänger bekommen oft erst nach dem Eingewöhnen Heimweh. In der ersten Zeit prasselt so viel Neues auf sie ein, dass sie wenig Zeit für Heimweh haben. "Zum Studium gehört, dass man das gewohnte soziale Umfeld verlässt", so erklärt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk, wie es zum Heimweh kommt. Wichtig sei, das Gefühl zuzulassen, rät Grob. Die Studenten sollten sich fragen: Was kann mir jetzt helfen? Das können ganz einfache Dinge sein - etwa Bilder von zu Hause aufzuhängen oder mit Eltern und Freunden zu telefonieren. mehr

Multimedia-Strip Wissen
Foto des Tages