Baierbrunn

Irrglaube über Alkoholismus ist weit verbreitet

Baierbrunn. Alkoholismus wird einer Umfrage zufolge weithin unterschätzt. Jeder Dritte meint, Abhängigkeit entstehe erst durch häufige Trinkexzesse bis fast zum Vollrausch. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de. Zugleich gibt etwa jeder Achte zu, wegen seines Alkoholkonsums schon ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben. Männer gaben eher als Frauen an, zu viel zu trinken oder sich darüber Gedanken zu machen. Für die Umfrage befragte die GfK Marktforschung Nürnberg 1977 Frauen und Männern ab 14 Jahren. mehr

Berlin

Treibendes Vulkangestein soll die Schifffahrt nicht mehr gefährden

Meterdick und Tausende Quadratkilometer groß können die Teppiche aus porösem Bimsstein sein, die nach unterseeischen Vulkanausbrüchen auf dem Meer treiben. Ein Vorhersagemodell soll Schiffe vor den scharfkantigen Brocken schützen helfen. Für einen 400 Quadratkilometer großen Bimssteinteppich habe es die Route sehr gut vorhergesagt, berichten Forscher im Fachjournal "Nature Communications". Auf Basis solcher Daten könne es frühe Warnungen für Schiffe und Häfen geben. mehr

M3D-Gerät soll im Juli kommen

Mini-3D-Drucker sollen bald auf Schreibtischen stehen

Die US-Firma M3D will einen günstigen und kleinen 3D-Drucker für den Hausgebrauch auf den Markt bringen. Das schlicht Micro genannte Gerät hat die Form eines Würfels und soll mit einer Kantenlänge von knapp 19 Zentimetern auf jedem Schreibtisch Platz finden. mehr

Berlin

Gutachten: Hochschulmedizinische Forschung krankt

Deutschland verfügt über leistungsfähige hochschulmedizinische Standorte, aber keiner dieser Standorte nimmt eine internationale Spitzenposition ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Expertenkommission "Forschung und Innovation" in ihrem aktuellen Gutachten. Um die Hochschulmedizin in Deutschland zu stärken, sollte die Forschung räumlich deutlicher konzentriert werden. Für systematische Mehrbelastungen der Hochschulkliniken sollte ein Ausgleich geschaffen werden. Zudem fordert die Expertenkommission, die Arbeitsbedingungen an den Hochschulkliniken für Nachwuchswissenschaftler attraktiver zu gestalten. In ihrem neuen Jahresgutachten zeichnet die Expertenkommission ein durchwachsenes Bild der deutschen Hochschulmedizin: Deutschland verfüge zwar über produktive hochschulmedizinische Einrichtungen, die Qualität der Forschung erreiche aber nicht das Niveau internationaler Spitzenstandorte, zu denen neben den USA auch Holland und Kanada gehören. mehr

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