Alle Wissen-Artikel vom 23. Oktober 2014
Berlin

Bund und Länder forcieren Maßnahmen gegen Studienabbruch

Bund und Länder wollen die Hochschulen einem Zeitungsbericht zufolge verpflichten, Maßnahmen gegen massenhaften Studienabbruch zu ergreifen. Dafür müsse ein Teil der Mittel des künftigen Hochschulpakts aufgewendet werden, schreibt die Zeitung "Die Welt". Laut Entwurf der Bund-Länder-Vereinbarung zum Hochschulpakt 2020, der dem Blatt vorliegt, sollen die Länder ab 2016 zehn Prozent der Mittel, die ihnen der Bund für jeden neuen Studienplatz gibt, einsetzen, "um mehr Studierende qualitätsgesichert zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen". mehr

Frankfurt/M.

Leichter Jobeinstieg für Elektroingeneure

Dutzende Bewerbungen zu schreiben - bei Elektroingenieuren ist das die Ausnahme. Beim Berufsstart verschickt mehr als jeder Zweite (58 Prozent) weniger als fünf Mal seine Unterlagen, bis er einen Job hat. Das hat eine Befragung des Marktforschungsinstituts Smr unter jungen Berufstätigen aus der Branche ergeben. Etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent) schrieb zwischen fünf und zehn Bewerbungen; der Rest brauchte mehr. Im Auftrag des "Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik" waren 254 Einsteiger befragt worden. mehr

Graz

Master für Tätigkeit in der Raumfahrt

Die Technische Universität Graz beginnt ab März 2015 den berufsbegleitenden Master "Space Systems and Business Engineering". Das Studium dauert drei Semester und verläuft vollständig auf Englisch. Der Master bereitet auf eine Tätigkeit als Führungskraft in der Raumfahrtindustrie oder bei Weltraumorganisationen vor. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie bemannte Raumfahrt, Erdbeobachtung oder Analyse und Entwicklung von Weltraummissionen. Bewerber benötigen ein abgeschlossenes Studium und Berufserfahrungen in der Raumfahrtbranche. Das Studium kostet 34 000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember. mehr