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Stuttgart
Backen ohne Gluten - das ist zu beachten

Stuttgart. Gluten verbirgt sich in vielen Getreiden wie Weizen, Roggen, Dinkel oder Gerste. Wer an Zöliakie leidet, muss auch beim Backen auf einige Dinge achten. Neben den Zutaten müssen zum Beispiel Arbeitsflächen, Backformen und Rührgeräte frei von Rückständen mit glutenhaltigen Lebensmitteln sein. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft gibt drei Tipps: 1. Damit der Teig mit glutenfreiem Mehl auch schön geschmeidig wird, greifen Verbraucher am besten zu Guarkern- oder Johannisbrotkernmehl. Flohsamenschalen oder Pfeilwurzelstärke sind gute Bindemittel.

2. Glutenfreies Gebäck trocknet schneller aus als herkömmliche Produkte. Ein geriebener Apfel, eine geraspelte Karotte, etwas Quark oder ein zusätzliches Ei im Teig sorgen für Lockerheit und bringen Feuchtigkeit ins Gebäck. 3. Weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Anis, Kardamom oder Muskat sind in ihrer reinen Form glutenfrei. Aufpassen muss man bei fertigen Gewürzmischungen oder Gewürzaroma-Zubereitungen. In ihnen kann sich Gluten verstecken.

(dpa)
 
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