Hannover

Gewerkschaft kritisiert Vergabe des Deutschlandstipendiums

Von dem 2011 eingeführten nationalen Förderprogramm "Deutschlandstipendium" profitieren Gewerkschaften zufolge bisher vornehmlich Studienfächer, die für Unternehmen interessant sind. "Historiker und Linguisten haben weniger Chancen auf eine Förderung als Informatiker", sagte Arne Karrasch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Stipendium für Studierende mit Bestnoten werde jeweils zur Hälfte von privaten Geldgebern und der öffentlichen Hand finanziert. mehr

Studenten-Leben

Ritual mit Flirt-Faktor

Das Ritual ist so alt wie unser Kölner Campus. Angesichts von weniger als zehn Jahren, die seit dessen Gründung vergangen sind, klingt das erstmals nach nicht allzu tiefer Verwurzelung. Aber im Rheinland hat ja bekanntlich alles, was zweimal stattfindet, Tradition. Die Rede ist von den Einführungstagen, an denen wir neue Studenten mit der Stadt und deren Brauchtum vertraut machen. Und weil wir nun mal in Köln studieren, ist der Verlauf des letzten Abends vorbestimmt. Es geht dann immer zu einem Brauhaus direkt an der Domplatte, das nach Meinung einiger Kommilitonen das süffigste Kölsch ausschenkt und nach der Meinung anderer Mitstudenten zumindest trinkbar ist. Von Max Hermesmehr

Studenten-Leben

Schwierigkeiten mit Erasmus

Für uns ist das schon bitter. Bis vor einigen Wochen stand für den Großteil meines Semesters fest: In einem Jahr brechen wir hier die Zelte ab und kommen dann nach zwei Semestern gut gebräunt zurück, mit einer neuen Fremdsprache, neuen Freundschaften, neuen Erfahrungen im Gepäck. Dank Erasmus waren Vermittlung und Finanzierung bisher ja auch denkbar einfach. Nur haben viele Unis mit der Reform des Erasmusprogramms nun in der Theorie einen Schritt nach vorn und in der Praxis zwei Schritte zurück gemacht. So auch meine. Statt Auslandssemestern können wir nur noch Urlaubssemester nehmen. Die Idee hinter dieser Reform war gut: In Zukunft soll der Student, noch bevor er geht, mit seiner Heimat-Uni vertraglich festhalten, welche Kurse ihm später angerechnet werden können. Das soll motivieren, auch fernab von zuhause fleißig zu sein. Leider scheiterte es an der Umsetzung: Statt der Erasmuskoordinatoren kann nur das Prüfungsamt diese Verträge unterzeichnen. Dem Prüfungsamt fehlen aber die Fachkenntnisse, um zu beurteilen, welche ausländischen Kurse zum heimischen Curriculum passen. Konsequenz: Es unterschreibt vorsichtshalber nur noch Verträge, in denen keine Kurse aufgeführt sind, so dass dem Studenten auch nichts angerechnet wird. Von Eva Böningmehr

Studentenleben

Alles auf Anfang

Meine Taktzahl ist etwas niedriger in diesen Tagen. Für uns Studenten bleibt in den Semesterferien schließlich Zeit zum Ausspannen und um Dinge zu erledigen, die wir das ganze Jahr über vernachlässigt haben: die Plattensammlung sichten, den nächsten Urlaub planen oder sogar den Hausmüll trennen. Die wenigen Aufsätze, die uns unsere Professoren wohlwollend zum Zeitvertreib an die Hand gegeben haben, können uns von diesen wichtigen Erledigungen nicht abhalten. Von Max Hermesmehr

Master, Mieten, Numerus clausus

Trend zum Studium ist in NRW ungebrochen

Der Trend zum Studium ist ungebrochen. Zum Wintersemester 2013/14 waren an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen 686.600 Studierende eingeschrieben. Nach Angaben von NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) war das ein Zuwachs um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr

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