Statistisches Bundesamt

Weniger Schüler und Studenten bezogen 2014 Bafög

Die Zahl der mit Bafög-Leistungen unterstützten Schüler und Studenten ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Im Jahr 2014 erhielten insgesamt 925.000 junge Menschen Geld nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) - 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. mehr

Professoren-Leben

Immer nur befristet

Alle sind sich einig: Es gibt Regelungen, die sich - obwohl ursprünglich zum Schutz der Beschäftigten erlassen - in der Praxis genau gegen diejenigen richten, die eigentlich dadurch geschützt werden sollen. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz scheint so ein Fall zu sein. Es erlaubt, dass Nachwuchswissenschaftler sechs Jahre vor der Promotion und noch einmal sechs Jahre nach einer Promotion zeitlich befristet beschäftigt werden dürfen. Länger ist im Regelfall nicht erlaubt. Die Hochschule als Arbeitgeber soll sich entscheiden: Wenn sie jemanden wirklich dauerhaft braucht, dann soll er oder sie auch unbefristet beschäftigt werden. Von Heiner Barzmehr

Glosse Studenten-Leben

Gehen oder bleiben?

Die in diesen Tagen an der Uni wohl am häufigsten gestellte Frage lautet: Gehst du, oder bleibst du? Soll heißen: Studierst du ab Herbst zwei Semester im Ausland, oder bleibst du hier an deiner Uni und machst einfach weiter? Die Frage stellt sich, weil wir gerade im vierten Semester sind und nach dem vierten Semester der beste Zeitpunkt ist zu gehen. Und wann immer zwei sich unterhalten, die unterschiedlich antworten, von denen der eine also geht und der andere bleibt, gibt es mitleidiges Lächeln - auf beiden Seiten. Für den, der bald aus dem Alltagstrott ausbricht, ist es eine furchtbare Vorstellung, nach den nächsten Semesterferien wieder täglich den Unimief einatmen zu müssen. Und sein mitleidiges Lächeln ist aufrichtig, wenn er denkt, dass sein Gegenüber sich eine einmalige Chance einfach so entgehen lässt. Vor allem, weil er das Leid dann nur noch mit der Hälfte seiner Kommilitonen teilen kann. Immerhin knapp 50 Prozent von uns gehen nämlich. Von Eva Böningmehr

Studenten-Leben

Für jeden das richtige WC

Hatten Sie auch schon mal Probleme, eine Toilette zu finden? Keine Sorge, es soll jetzt nicht unappetitlich werden. Diese Frage springt einem derzeit überall an der Uni ins Auge, gedruckt in großen schwarzen Buchstaben auf weißen Aufklebern. Es geht dabei um ein Thema, das die Studierendengemeinschaft teilt: die Unisextoiletten. Die werden von einer Hochschulgruppe gefordert, die darin eine Chance sieht, die Diskriminierung derer zu vermeiden, die sich weder auf dem Männer- noch auf dem Damen-WC richtig aufgehoben, sich also zwischen den Geschlechtern hin- und hergerissen fühlen. Es ist ein sensibles Thema, das im Studierendenrat spätestens dann zu verbalen Eskalationen führt, wenn die politisch konservativste Hochschulgruppe behauptet, dieses Problem betreffe sowieso nur eine verschwindend geringe Anzahl. Von Eva Böningmehr

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