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Bei Versicherungsunternehmen
Ausbildung plus Studium voll im Trend
10 Tipps für das digitale Studium
10 Tipps für das digitale Studium FOTO: ddp
München. 76 Prozent der Versicherungsunternehmen bieten bereits ein Duales Studium an. Die Abschlüsse münden bei über drei Viertel der Unternehmen in den Bachelor of Arts. Eine Studie zeigt, praktische Erfahrung ist Versicherungen wichtig.

Ein Kernergebnis der neunten Umfrage des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. bei ihren Mitgliedsunternehmen zeigt: die Versicherer setzten durch das Angebot dualer Studiengänge auf eine frühzeitige Bindung ihrer zukünftigen Mitarbeiter.

76 Prozent der Versicherungsunternehmen bieten bereits ein Duales Studium an. Die Abschlüsse münden bei über drei Viertel der Unternehmen in den Bachelor of Arts (B. A.) bei 70 Prozent der Unternehmen in den Bachelor of Science (B. Sc.) Oft bieten die Unternehmen gleich beide Bachelor-Abschlüsse an. Besonders beliebt ist das ausbildungsintegrierte Studium, das neben dem Bachelor auch die IHK-Abschlussprüfung beinhaltet.

Ein weiteres Ergebnis der Erhebung ist die nochmalige Steigerung der Ausbildungsquote der Versicherungswirtschaft: mit 7,8 Prozent (7,5 Prozent im Vorjahr; duale Studenten inklusive) dokumentiert der Wirtschaftszweig sein ungebremstes Engagement zur eigenen Nachwuchsgewinnung.

Auch wenn sich die Suche nach geeigneten Azubi-Kandidaten nach wie vor als schwierig erweist, werden diejenigen Nachwuchsversicherer, die die Ausbildung erfolgreich beenden, dennoch zu gut 73 Prozent von ihrem ausbildenden Unternehmen übernommen. Dies ist ein deutliches Signal für die Qualität der Ausbildung in der Versicherungswirtschaft sowie für die Attraktivität der Versicherer als Arbeitgeber.

Junge Eltern und pflegende Angehörige haben über eine Teilzeitausbildung die Möglichkeit trotz Mehrfachbelastung , einen anerkannten Berufsabschluss zu erlangen. Dies bieten derzeit 7 Prozent der Versicherer an.

Quelle: ots/anch
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