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Berlin
Forscher aus Stanford soll nach Düsseldorf

Berlin. Drei Spitzenforscher aus dem Ausland sollen 2017 mit einer Humboldt-Professur an Universitäten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen wechseln. Die ausgewählten Wissenschaftler erhalten für fünf Jahre bis zu fünf Millionen Euro für ihre Forschung. Damit ist eine Humboldt-Professur der höchstdotierte internationale Forschungspreis Deutschlands, teilte die Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit. Die Preisträger müssen die Angebote aber erst noch annehmen.

Unter zehn Kandidaten ausgewählt hat die Stiftung den Pflanzenmolekularbiologen Wolf B. Frommer (58) von der Stanford University in den USA, der für die Universität Düsseldorf nominiert wurde. Der Zellbiologen Peter Baumann (47), der zurzeit am "University of Kansas Medical Center" in den USA arbeitet, soll zur Uni nach Mainz wechseln. Der Philosoph James Conant (58) aus Chicago erhielt ein Angebot für die Uni Leipzig. Bereits im Mai wurden der Bioverfahrenstechniker Largus T. Angenent (46) aus den USA, der Strukturbiologe Jijie Chai (50) aus China und der Verfassungsrechtler Ran Hirschl (52) aus Kanada für die Humboldt-Professuren 2017 ausgewählt. Sie erhielten Angebote für die Unis Tübingen, Köln und Göttingen.

(dpa)
 
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