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Anleitung
Chips selber machen

Zubereitung Für die Herstellung von eigenen Kartoffelchips empfiehlt der Schermbecker Koch Kai-Uwe Flüchter mehlig kochende Kartoffeln. Diese werden geschält und mit einem verstellbaren Gemüsehobel in ein bis anderthalb Millimeter dünne Scheiben geschnitten. Werden die Chips zu dünn gehobelt, rollen sie sich im Fett auf. Die Scheiben in Salzwasser legen und gut abtropfen lassen. Bei 170 Grad in Palmfett goldbraun ausbacken, das dauert nur einige Minuten. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen und sofort mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. "Wer nicht sofort würzt, kann es auch bleiben lassen", rät Flüchter. Denn sonst pappe das Aroma an den Chips wie an einem Bierdeckel, nämlich gar nicht. Man könne auch mit anderen Gewürzen wie Curry oder Chili experimentieren.

Beliebtheit Laut einer Umfrage griffen die Deutschen 2015 für einen Snack am liebsten zu Süßgebäck, Waffeln oder Keksen. An zweiter Stelle liegen schon die Kartoffelchips, es folgen Salzgebäck, Erdnüsse, Erdnussflips, Snackwürstchen und Tortilla-Chips. Jeder Sechste gab an, mehrmals im Monat Kartoffelchips zu essen.

Geschichte Die Kritik eines Gastes soll angeblich Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA zur Erfindung der Kartoffelchips geführt haben. Er monierte, seine Pommes frites seien zu dick geschnitten. Deshalb entschied sich der Koch George Crum aus Rache, ihm so dünne Kartoffelscheiben zu servieren, die er nicht mit der Gabel aufspießen konnte. Der Gast ärgerte sich aber nicht, sondern war schlicht begeistert. Besonders in angelsächsischen Ländern gibt es Chips immer noch als Beilage zu Fleisch. Briten essen sie zum Beispiel gerne zu ihrem Sandwich. mso

Quelle: RP
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