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Neustadt
Ein Bodenlager im Garten fürs Wintergemüse

Neustadt. Kein Platz im Keller oder in der Küche für das selbst angebaute Gemüse und Obst? Gerade über den Herbst und Winter lassen sich viele Früchte wie Birnen und Äpfel noch lange lagern, aber auch Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Kohl. Einen Platz finden diese im Garten, in der sogenannten Erdmiete oder im Erdkeller. Im Grunde handelt es sich um ein Loch im Boden. Eine Drainageschicht Sand schützt die Früchte vor der Nässe der Erde und ein Maschendraht vor Nagetieren.

Obenauf kommt ein Brett, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Am Standort ein Loch rund 30 bis 40 Zentimeter tief und 150 Zentimeter breit ausheben. Fünf Zentimeter hoch Sand einfüllen, darüber das Drahtgitter legen. Ist das Gemüse und Obst in der Grube, kommt das Brett obendrauf, wobei an den Rändern etwas Stroh darunter eingeschoben und eingeklemmt wird. Diese Schicht sorgt für Luftaustausch. Über dem Brett folgt dann noch mehr Stroh als Isolierung.

(dpa)
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