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Halle/Leipzig
Fraunhofer forscht verstärkt zum Thema Demenz

Halle/Leipzig. Die Fraunhofer-Gesellschaft verstärkt ihre Forschung zur Therapie von Alterskrankheiten. Das Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig hat jetzt einen neuen Standort in Halle. Dort befassen sich Wissenschaftler einer Projektgruppe mit dem Titel "Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung" unter anderem mit der Alzheimer-Erkrankung, mit Altersdemenz sowie Multipler Sklerose.

"Bis zu 120 Jahre alt werden und auch gesund bleiben, das ist das Ziel", sagte der Leiter der Forschungsgruppe, Hans-Ulrich Demuth. Es gehe darum, neue Wirkstoffe und Therapiemöglichkeiten für Krankheiten zu finden, die heute noch als schwer und nicht behandelbar gelten. Dabei komme der weiteren Erforschung der Abläufe in einer Zelle große Bedeutung zu. Bis zum Jahresende sollen in Halle etwa 25 Mitarbeiter beschäftigt sein. Rund 300 Bewerbungen seien bisher eingegangen.

"Mit Halle erweitern wir unser Portfolio in unserem Forschungsverbund", sagte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer.

(dpa)
 
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