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Gerhard Richter zeigt die Serie seiner Birkenau-Bilder im Burda-Museum von Baden-Baden

Baden-Baden (kna/RP) Gerhard Richters vierteiliges Gemälde "Birkenau" bildet den Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung des Museums Frieder Burda in Baden-Baden. Noch bis zum 29. Mai ist das durch Übermalungen von Fotografien aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau entstandene Werk zu sehen. Die Präsentation frage grundsätzlich nach dem Zusammenhang von Abstraktion und Wirklichkeit, so Ausstellungsmacher Helmut Friedel. Für sein 2014 entstandenes, großformatiges Werk "Birkenau" übermalte Richter die von jüdischen Häftlingen gemachten und aus dem Lager geschmuggelten Fotografien des Massenmords.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Arbeiten von Künstlern, die laut Friedel seit den 1960er Jahren in engem Austausch mit Richter standen: so etwa Blinky Palermo, Sigmar Polke oder Andy Warhol. Gerhard Richter ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Auf dem Kunstmarkt erzielen seine Werke Höchstpreise. Zahlreiche Stücke der Ausstellung sind aus Düsseldorf nach Baden-Baden gereist, darunter Werke aus der Sammlung Konrad Fischer, die derzeit in den Besitz der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf übergeht.

Info Das Museum liegt im Zentrum der Badestadt, Lichtentaler Allee 8 b. Baden-Baden ist mit dem Zug von Düsseldorf aus in etwa drei Stunden zu erreichen; Öffnungszeiten Di -So 10-18 Uhr, an allen Feiertagen offen; Eintritt; 13 Euro, ermäßigt elf Euro.

Quelle: RP
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