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Die Historiker-Debatte um "Mein Kampf"

Historiker-Debatte um "Mein Kampf": Neuausgabe von Adolf Hitlers Nazi-Schrift
"Mein Kampf" wurde 1925 erstmals veröffentlicht. FOTO: dpa, mbk fdt
Geschichte In der kommenden Woche wird es soweit sein: Dann soll in München eine kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers Nazi-Schrift "Mein Kampf" erscheinen. Dies ist möglich, da im 70. Jahr nach dem Tod des Verfassers die Urheberrechte - die nach Hitlers Selbstmord beim Freistaat Bayern lagen - frei sind. Betreut wurde die neue, wissenschaftliche Edition vom Institut für Zeitgeschichte. Wie sehr das deutsche Publikationsverbot auch mit der deutschen Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit zusammenhängt, hat nun der Historiker und Journalist Sven Felix Kellerhoff in einem sowohl lesbaren als auch lesenswerten Buch zusammengefasst.

Darin wird unter anderem die Entstehung des Buches beschrieben sowie die Ideologie, die es verbreitet. Vor allem aber bildet Kellerhoff die Debatten ab, die seit Kriegsende geführt werden und stets um die Fragen kreisen, wie gefährlich eine legale Publikation heute noch sein kann. los

Quelle: RP
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