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Mülheim/Ruhr
Mülheimer Dramatikerpreis an Wolfram Höll

Mülheim/Ruhr. Der Mülheimer Dramatikerpreis geht in diesem Jahr an den in der Schweiz lebenden Autor Wolfram Höll. Eine fünfköpfige Jury wählte den gebürtigen Leipziger in einer öffentlichen Debatte für sein Stück "Drei sind wir". Es handelt von einem Elternpaar, das ein Kind mit einer seltenen Behinderung bekommt und dessen Tod erwartet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und gilt als eine der begehrtesten Theaterauszeichnungen Deutschlands. Höll hatte die Auszeichnung auch im Jahr 2014 gewonnen. Sieben Stücke, die in der Spielzeit 2015/16 uraufgeführt wurden, waren nominiert worden. Der Publikumspreis ging an Sibylle Berg für ihr Stück "Und dann kam Mirna", das von Sebastian Nübling am Berliner Maxim Gorki Theater uraufgeführt wurde.
(dpa)
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