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Sachbuch
Nachdenken über Regisseur Frank Castorf

Er gilt als der große Zertrümmerer, als derber Provokateur, der geprägt hat, was wir heute das postdramatische Theater nennen: Frank Castorf. In einer Zeit, da man sich im Stillen darauf geeinigt hat, dass die Zeit des sogenannten Regie-Theaters vorbei sei und eine neue Demut vor dem Autor und seinem Text vom Publikum honoriert wird, ist es erhellend, sich mit dem politischen Anliegen Castorfs zu beschäftigen und zu überdenken, welche ästhetischen Schlüsse er daraus zieht. Von Dorothee Krings

Dazu hält ein neues Buch an, das in der Reihe der Arbeitsbücher des Fachverlags "Theater der Zeit" erschienen ist ("Castorf", Theater der Zeit, 184 Seiten, 24,50 Euro) - mit Beiträgen unter anderem von Boris Groys, Durs Grünbein, Carl Hegemann, Staffan Valdemar Holm, Meng Jinghui, Alexander Kluge, Matthias Lilienthal, Olaf Nicolai, Thomas Ostermeier, Bert Papenfuß, Olivier Py, Rafael Spregelburd und Krzysztof Warlikowski.

Quelle: RP
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