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Künstlich im Labor hergestellt
Neue Elemente nach Japan, Tennessee und Moskau benannt

Neue Elemente nach Japan, Tennessee und Moskau benannt
Die vier neuen Elemente kommen in der Natur nicht vor, sondern wurden im Labor hergestellt. FOTO: Shutterstock.com/ Das sind die häufigsten Schadstoffe
Research Triangle Park. Vier neue Elemente des chemischen Periodensystems haben ihre endgültigen Namen erhalten. Drei der Neuzugänge sind nach ihrem Entdeckungsort benannt.

Das gab die zuständige International Union of Pure and Applied Chemistry (Iupac) am Mittwoch bekannt. Nihonium (Nh) für Japan (japanisch: Nihon), Moscovium (Mc) für Moskau und Tennessine (Ts) für den US-Bundesstaat Tennessee. Mit dem Elementnamen Oganesson (Og) wird der russische Kernforscher Yuri Oganessian geehrt. Die vier Elemente wurden in winzigsten Mengen durch den Zusammenprall von Atomkernen künstlich hergestellt und zerfallen schnell.

In einer Klasse mit dem Element Radium

Sie vervollständigen die siebte Reihe des Periodensystems, in der auch Radium und das nach Darmstadt benannte Darmstadtium stehen. Die Iupac hatte die vier superschweren Elemente mit den Nummern 113, 115, 117 und 118 Anfang dieses Jahres anerkannt. Im Juni erhielten sie ihre vorläufigen Namen, die nach Ablauf der Einspruchsfrist nun endgültig gelten. Das Iupac-Sekretariat liegt im Research Triangle Park bei Durham in den USA.

(bur/dpa)
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