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Düsseldorf
Viele Sternschnuppen Anfang Januar
Düsseldorf. Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen, die Tage werden wieder länger.

Der Januar beginnt mit vielen Sternschnuppen. In der ersten Woche flammen die Meteore des Quadrantidenstromes auf. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Bootes oder Rinderhirt. In der Nacht vom 3. auf 4. erreicht dieser Strom seinen Höhepunkt. Rund 100 bis 200 Sternschnuppen sind pro Stunde zu erwarten. Helle Sternschnuppen kommen dabei allerdings nur selten vor. Die Meteore dieses Stromes haben mittlere Geschwindigkeiten um 40 Kilometer pro Sekunde, das sind 144 000 Kilometer pro Stunde.

Der Glanzpunkt des winterlichen Himmels ist zweifellos der Riesenplanet Jupiter. Mit Einbruch der Dunkelheit sieht man Jupiter schon hoch im Osten. In der Nacht vom 21. auf 22. Januar begegnet ihm der zunehmende Mond. Der Jupiter übertrifft mit seiner Helligkeit alle anderen Gestirne – vom Mond natürlich abgesehen. Er hält sich im Goldenen Tor der Ekliptik im Sternbild Stier auf. Dieses Tor wird von den beiden Sternhaufen Hyaden und Plejaden im Stier markiert. Zwischen beiden zieht die scheinbare Sonnenbahn hindurch, auch Ekliptik genannt. Von Zeit zu Zeit passieren Sonne, Mond und Planeten das Goldene Tor.

Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Sechs von ihnen bilden das Wintersechseck, nämlich an der Spitze die Kapella im Fuhrmann, südwestlich von ihr Aldebaran, das rötliche Stierauge, Rigel der Fußstern im Orion, der bläulich–weiß funkelnde Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund und Pollux, unsterblicher Bruder von Kastor, in den Zwillingen. Am auffallendsten und leicht einzuprägen ist der Orion, bekannt als Himmelsjäger.

Die Mittagshöhe der Sonne nimmt im Januar um sechs Grad zu, die Tageslänge wächst um rund eine Stunde. Neumond tritt am 11. Januar um 20.44 Uhr ein. Den vollen Mond sieht man in der Nacht zum 27. Januar im Sternbild Krebs.

Quelle: dpa
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