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Was das Ruhrgebiet dem Pop gab

Ausstellung Currywurst, Fußball und Industriekultur, daran denken viele beim Ruhrgebiet, an Pop indes denken viele nicht. Denn anders als bei Düsseldorf oder Köln hat es oft den Anschein, als reiche die Geschichte der populären Musik zwischen Duisburg und Dortmund nicht allzu weit zurück. Die Macher der Ausstellung "Rock und Pop im Pott", die zurzeit im Ruhrmuseum in Essen zu sehen ist, haben es dennoch geschafft, Exponate aus sechs Jahrzehnten zusammenzutragen: von den "Dortmunder Jugendkrawallen", die dort nach der Filmvorführung von Bill Haleys "Rock Around The Clock" ausbrachen, von den Konzerten von Rockstars wie The Who und The Kinks in der Essener Grugahalle in den 70ern und 80ern und von Grönemeyer, aber auch von Tic Tac Toe - deren Mitglieder aus Dortmund und Gelsenkirchen stammten - und Kreator, der legendären Metalband aus Essen. Neben Eintrittskarten, Plakaten und Filmausschnitten gibt es natürlich viel Musik zu hören und Erstaunliches zu erfahren. Wussten Sie, dass "I'm a Scatman" von Scatman John in Bottrop produziert wurde?

Info Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar im Ruhrmuseum (Zeche Zollverein), Gelsenkirchener Straße 181, Essen, zu sehen. kl

Quelle: RP
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