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Medienbericht
Bakterien auf Raumstation ISS gefunden

So wird im All gearbeitet: Außeneinsatz an der ISS
So wird im All gearbeitet: Außeneinsatz an der ISS FOTO: ap
Washington. Auf der Internationalen Raumstation ISS sind nach einem Bericht des US-Senders "CNN" Bakterien gefunden worden. Auf der Erde seien die Erreger harmlos, im Weltraum könnten sie aber den Astronauten gefährlich werden.

Es handele sich um Bakterien, deren Natur es ist, Krankheiten auszulösen, berichtet "CNN" unter Berufung auf eine Veröffentlichung des US-Wissenschaftsjournals "Microbiome".

Insbesondere bei einer längerfristigen Mission, etwa einer auf zwei Jahre veranschlagten bemannten Reise zum Mars, könnten die Bakterien nach Darstellung der Weltraumbehörde NASA gefährlich für die Astronauten werden. Die Behörde lotet nun Möglichkeiten aus, die Bakterien zu beseitigen.

Unterdessen haben am Mittwoch zwei US-Astronauten an der Internationalen Raumstation einen erfolgreichen Außeneinsatz durchgeführt: Scott Kelly und Kjell Lindgren hätten am Mittwoch in ihren Raumanzügen mehr als sieben Stunden lang unter anderem Instrumente montiert und Teile des Roboterarms eingefettet, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Weil alles etwas länger gedauert hätte als geplant, seinen ein paar kleinere Aufgaben verschoben worden. Alles Wichtige sei aber erledigt worden.

Für Kelly und Lindgren war es der erste Einsatz im freien Weltraum. Bereits am 6. November steht ihr nächster Außeneinsatz an. Dann sollen sie unter anderem am Kühlungssystem arbeiten. Auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde arbeiten derzeit drei Russen, zwei Amerikaner und ein Japaner.

 

(lsa/dpa)
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