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Esa-Konferenz in Darmstadt
Immer mehr Schrott im Weltraum

Esa-Konferenz in Darmstadt: Weltraumschrott als Thema
Das computergenerierte Bild der Esa zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist. FOTO: dpa
Darmstadt. Eine internationale Konferenz der europäischen Raumfahrtagentur Esa setzt sich bis Freitag mit Weltraumschrott auseinander. Es ist die weltweit größte und wichtigste Veranstaltung zu diesem Thema. 

Es gibt immer mehr Schrott im Weltraum - und er wird immer gefährlicher. Das ist das Hauptthema einer am Dienstag gestarteten Esa-Konferenz in Darmstadt. Zudem soll bei dem internationalen Treffen über die von Unternehmen geplanten "Mega-Konstellationen" gesprochen werden, wie Konferenzleiter Holger Krag von der Esa sagte. Dabei sollen etliche Satelliten auf einmal ins All geschossen werden: "Das ist eine Revolution der Raumfahrt."

Bisher seien insgesamt rund 7000 Satelliten in den Weltraum gebracht worden. Das sei bei Mega-Konstellationen in einer Mission möglich, so Krage. Die neuen Großprojekte sollen zum Beispiel eine weltweite Versorgung mit Internet ermöglichen. Die Zahl von Kollisionen mit Weltraumschrott könnte sich dadurch allerdings deutlich erhöhen.

Zu dem viertägigen Treffen im Satelliten-Kontrollzentrum der Esa werden bis Freitag rund 400 Teilnehmer aus allen wichtigen Raumfahrtnationen erwartet, darunter Esa-Chef Jan Wörner. Die Darmstädter Konferenz gilt als weltweit größte und wichtigste Veranstaltung zum Thema Weltraumschrott. Sie findet seit 1993 alle vier Jahre statt.

(kess/dpa)
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