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7. August 2017
Was man zur partiellen Mondfinsternis wissen sollte

Leserfotos : Der "Blutmond" in NRW
Leserfotos : Der "Blutmond" in NRW FOTO: Facebook/Gülcan Sümer Karaman
Im August gibt es eine totale Sonnenfinsternis. Leider ist das Spektakel in Deutschland nicht zu sehen. Als kleine Entschädigung gibt es Anfang des Monats eine partielle Mondfinsternis. Was man dazu wissen muss.

Was ist eine partielle Mondfinsternis?

Bei einer partiellen Mondfinsternis tritt der Mond mit einem Teil in den Kernschatten der Erde ein. Der Rest befindet sich im Halbschatten. Dabei wird der Rand des von der Erde geworfenen Schattens auf der Mondoberfläche als Kreisbogen sichtbar

Bei einer totalen Mondfinsternis tritt der Mond mit seinem vollen Durchmesser den Kernschatten der Erde. Das heißt, die Erde steht genau zwischen Mond und Erde und verdunkelt den Mond mit dem geworfenen Schatten.

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Wo und wann kann ich die partielle Mondfinsternis am Besten beobachten?

Zuerst einmal die gute Nachricht. Die Mondfinsternis am 7. August 2017 lässt sich mit bloßen Augen erkennen. Natürlich kann man sich auch ein Fernglas zur Hilfe nehmen, was das Schauspiel noch eindrucksvoller wirken lässt.

Wichtig ist, sich einen Platz zu suchen, der einen weiten und freien Blick auf den Südost-Horizont gewährt und künstliche Lichtquellen ausschließt. Wer die Mondfinsternis beobachten möchte, sollte sich schon ein paar Tage vorher einen geeigneten Platz suchen.

Die partielle Mondfinsternis FOTO: AP

Menschen in größeren Städten sollten eher aufs Land Richtung Osten fahren. In Mitteleuropa sind die Bedingungen für die Mondfinsternis jedoch eher ungünstig. Der Mond geht hier erst auf, wenn sich das Himmelsschauspiel bereits dem Ende neigt.

Der Eintritt in den Halbschatten der Erde findet gegen 17.50 Uhr MESZ statt. Gegen 19.23 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein, die maximale Verfinsterung ist um 20.22 Uhr.

Um 20.43 Uhr, also 20 Minuten nach dem Höhepunkt, geht der Mond hierzulande erst auf. Wer das volle Ausmaß sehen möchte, kann die Mondfinsternis in großen Teilen Afrikas und Asien sowie der Antarktis, Australien und Ost-Europa verfolgen. 

Mondfinsternis über Europa FOTO: AFP

Hobbyfotografen können trotzdem bis zum Ende der Dämmerung gute Bildmotive finden. Aufgrund des Mondzyklus, steht der Mond bei Sonnenuntergang knapp über der Stellen des Sonnenaufgangs in der Gegendämmerung.

 
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