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Zwei Schwestern und eine Familientragödie

Krimi Karin Slaughter lehrt mit ihren Fällen um Special-Agent Will Trent und Krankenhausärztin Dr. Sara Linton Millionen Leser das Gruseln. Nun hat sie einen Roman vorgelegt, der ohne die Erfolgsfiguren auskommen muss: In "Die gute Tochter" stellt die US-Amerikanerin zwei Frauen in den Mittelpunkt, die mit den Folgen einer Familientragödie unterschiedlich klarkommen. Weil der Vater ein umstrittener Anwalt ist, wird Charlottes Familie eines Tages überfallen, die Mutter erschossen, ihre Schwester Samantha mit einem Kopfschuss im Wald begraben.

Dem Nesthäkchen Charlie gelingt zwar die Flucht, aber als Erwachsene wird sie nie von dieser Tat loskommen. Auch wenn die Szenerie und die Personen anfänglich etwas fremd und konstruiert wirken, gelingt es Slaughter, den Leser mitzuziehen und bis zum Ende der rund 600 Seiten zu fesseln. Spannend ist der Wechsel zwischen den Sichtweisen der beiden Schwestern. mso

Quelle: RP
 
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