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Düsseldorf
Wolkenloser Himmel zur Mondfinsternis am Montag

Düsseldorf. Wer in der Nacht zu Montag nichts verpassen möchte, sollte sich den Wecker schon für 2.10 Uhr in der Früh stellen. Dann nämlich beginnt der Mond sich zu verfinstern, bis die helle Scheibe ab 4.10 Uhr gänzlich vom Schattenmantel der Erde verhüllt wird. 36 Minuten später erreicht die Finsternis ihr Maximum, ab 5.23 Uhr schiebt sich der Mond zurück ins Licht. Weil der Mond auf seiner Bahn ausgerechnet diesen Montag den erdnächsten Punkt erreicht, erscheint er zudem 14 Prozent größer als sonst - "Supermond" nennt sich das Ereignis. Obgleich der Trabant immer noch 363.000 Kilometer entfernt ist, wird die Finsternis so ganz besonders gut zu beobachten sein.

Zumal auch das Wetter mitzuspielen scheint. "Es wird keinen Regen und auch keine Wolken am Himmel geben", sagt Meteorologe Matthias Habel. Es bestehe allerdings ein Risiko, dass sich nachts Nebel bildet. "Das kann im Herbst immer passieren", sagt Habel. Die Wahrscheinlichkeit sei zu so früher Stunde allerdings gering.

Dass "Supermond" und Finsternis zusammenfallen, ist übrigens äußerst selten. Im Jahr 2574 soll es zum nächsten Mal geschehen. Sich Montagfrüh den Wecker stellen, lohnt sich also.

(kl)
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