| 09.10 Uhr

Sydney/Berlin
Womöglich deutsche Opfer bei Buschbränden

Sydney/Berlin. Nach verheerenden Buschbränden in Australien schließt das Auswärtige Amt weiterhin nicht aus, dass unter den Todesopfern Deutsche sein könnten. "Das deutsche Generalkonsulat in Sydney bemüht sich weiter mit Hochdruck um Aufklärung und steht in engem Kontakt mit den zuständigen australischen Behörden", hieß es gestern in Berlin. "Wir müssen damit rechnen, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bis wir vollständige Gewissheit haben."

Die Buschbrände toben in der Nähe der Ortschaft Esperance an der Südküste Westaustraliens. Drei Ausländer kamen ums Leben. Die Zeitung "West Australian" meldete, dass eine Deutsche, eine Norwegerin und ein Brite gestorben seien. Zwischenzeitlich war über drei deutsche Opfer spekuliert worden. Die Polizei in Australien wollte sich erst äußern, wenn die Angehörigen benachrichtigt sind.

(dpa)
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