200 Kilometer von Buenos Aires: Zehn Tote bei Flugzeugabsturz in Argentinien
zuletzt aktualisiert: 29.04.2001 - 13:30Buenos Aires (rpo). Bei einem Flugzeugabsturz in Argentinien sind am Samstag alle zehn Personen an Bord ums Leben gekommen. Unter den Toten ist einer der einflussreichsten Geschäftsleute des Landes.
Der Präsident des Baukonzerns Techint, Agostino Rocca ist einer der einflussreichsten Geschäftsleute des Landes. Auch der prominente Chefredakteur der Zeitung "La Nacion", German Sopena, sowie der Direktor der Nationalparks, Jose Luis Fonrouge, kamen ums Leben.
Die Maschine stürzte rund 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Buenos Aires auf eine Weide. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Cessna mit neun Passagieren und dem Piloten war nach Angaben der Luftwaffe auf dem Weg nach El Calafate nahe der chilenischen Grenze, rund 2.100 Kilometer südlich von Buenos Aires.
Die Gruppe wollte Medienberichten zufolge in Patagonien den Spuren von Francisco Moreno folgen, der dort 1877 die argentinische Flagge gehisst hatte. Der 54-jährige Sopena, der eine Zeitlang auch als Europa-Korrespondent tätig war, und sein ein Jahr älterer Freund Rocca galten als passionierte Wanderer und Bergsteiger. Sopena veröffentlichte mehrere Bücher über Patagonien. In Buenos Aires gedachte Präsident Fernando De la Rua der Toten.
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