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Hégenheim
Zwölfjähriger in Bus von Mitschüler erschossen

Hégenheim. Nach dem tödlichen Schuss auf einen Zwölfjährigen in einem Schulbus im französischen Hégenheim (Elsass) hat die Polizei beim Vater des mutmaßlichen Schützen ein Waffenarsenal gefunden. Es handele sich um annähernd 150 Sport- und Jagdwaffen.

Der 13 Jahre alte Sohn des Waffensammlers steht im Verdacht, am Montag einen Mitschüler in einem Bus vor dem Collège des Trois Pays erschossen zu haben. Rettungskräfte hatten einen Zwölfjährigen mit einer Schusswunde in der Brust leblos im Bus aufgefunden.

Kurz nach Unterrichtsschluss gegen 16 Uhr hatte der Schuldirektor einen Alarm ausgelöst. Er ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass ein Feuerwerkskörper im Schulbus gezündet worden war. Das Opfer, ein Schüler der siebten Klasse, wurde jedoch von einem Projektil getroffen. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich neben dem Opfer noch mehr als 30 Schüler im Bus.

(dpa)
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