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Xin Zhou

Die Preisträgerinnen mit dem Siegerbild: von li. nach re.: Xin Zhou, Helena Parada-Kim und Anna Vogel. Foto: rpo/Maike Schulte
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10.01.2012 09.02.2012

Traditionelle Malerei siegt

Kö Galerie zeichnet Nachwuchskünstler aus

Düsseldorf (dto). Zum 14. Mal hat die Jury der Kö Galerie den Kunstförderpreis für Malerei vergeben. In diesem Jahr gehen die Preise an Helena Parada-Kim, Xin Zhou und Anna Vogel. Die Preise sind mit 2.000, 1.000 und 500 Euro dotiert und werden in Zusammenarbeit mit der Kunstakademie verliehen. Die Kunstwerke der Sieger und der elf weiteren Wettbewerbsteilnehmer können in der Kö Galerie vom 5. bis 20. Mai besichtigt werden. 
 Alle 14 Kandidaten für den Förderpreis wurden beim diesjährigen Rundgang der Kunstakademie unter rund 500 Nachwuchskünstlern ausgewählt. Beeindruckt hat die Jury, bestehend aus der Galeristin Ute Parduhn, Hubert Neuerburg von der Kunstakademie, Laudator Thomas Koerver und Hans Meijers, Manager der Kö Galerie, die Ausdruckskraft sowie die technische Qualität ihrer Werke. 
 Besonders das Siegerbild, ein Mädchenporträt mit dem Titel "Constanze" von Helena Parada-Kim, bestach nach Ansicht der Jury durch malerische Qualität, die gelungene Umsetzung traditioneller Porträtmalerei und starken Ausdruck. Die 21-jährige Malerin spanisch-koreanischer Herkunft malt fast ausschließlich Gesichter, ihren klassischen Stil hat sie von ihrem Vater, einem passionierten Hobbymaler, übernommen. Das Preisgeld von 2.000 Euro will die glückliche Gewinnerin gleich in neue Farbe, Pinsel und Leinwand investieren. 
 Auch die Bilder der zweitplatzierten Chinesin Xin Zhou wirken auf den ersten Blick nicht zeitgemäß. Menschen flanieren in impressionistischer Manier über eine schneebedeckte Kö. Die Jury interpretierte die Stadtszenen der Chinesin als Fortsetzung der Düsseldorfer Schule des 19. und 20. Jahrhunderts. Die 30-Jährige will nach eigenen Angaben ein "Gefühl fürs Leben" übermitteln und konzentriert sich in ihren Bildern auf "Menschen in Bewegung". Im vergangenen Jahr stellte sie bereits ihre Tango-Bilder im Tanzhaus NRW aus. 
 Die dritte im Bunde der Preisträgerinnen ist die Düsseldorferin Anna Vogel. "Schweinenebel" heißt eins ihrer Werke, zu sehen: ein Stuhl in nebliger Herbstlandschaft, daneben liegend ein Schweinekopf. Die Jury schätzte die Fotografien der 22-Jährigen als Fortsetzung der Malerei, bei der surreale Traumbilder entstehen. 
 Ob das Urteil der Experten auch dem Publikumsgeschmack entspricht, wird sich zeigen. Erstmals können Besucher der Kö Galerie auch selber voten und mit ihren Stimmzetteln über den Publikumspreis entscheiden, der mit zusätzlichen 1.000 Euro dotiert ist und zum Schluss der Ausstellung vergeben wird. Unter den Teilnehmern der Abstimmung wird ein Candle-Light Dinner für zwei Personen verlost. 
 Von Maike Schulte Düsseldorf (dto). Zum 14. Mal hat die Jury der Kö Galerie den Kunstförderpreis für Malerei vergeben. In diesem Jahr gehen die Preise an Helena Parada-Kim, Xin Zhou und Anna Vogel. Die Preise sind mit 2.000, 1.000 und 500 Euro dotiert und werden in Zusammenarbeit mit der Kunstakademie ... mehr
zuletzt aktualisiert: 06.05.2004
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