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Berlin
13,8 Milliarden Euro bis 2030 für Straßen in NRW

Berlin. Straßen, Schienen und Wasserwege sollen bis 2030 bundesweit mit fast 270 Milliarden Euro erhalten und ausgebaut werden. Das sieht der neue Bundesverkehrswegeplan vor, den das Kabinett gestern beschlossen hat. Das Konzept von Minister Alexander Dobrindt (CSU) legt einen Schwerpunkt auf den Erhalt des Netzes und soll überregional bedeutende Engpässe beseitigen. Nordrhein-Westfalen soll von den eingeplanten 67 Milliarden Euro für besonders notwendige Straßenbauarbeiten, die Beseitigung von Problemstellen und schon fest eingeplante Arbeiten rund 13,8 Milliarden erhalten.

"Ziellos, planlos, wertlos - das ist der Bundesverkehrswegeplan von Minister Dobrindt. Er baut weiter auf Asphalt und Beton statt Schiene und Vernetzung", kritisierte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter. Der Bundesverkehrswegeplan sei "unredlich, da er vor Ort Wünsche weckt, die nicht bezahlbar sind".

(dpa/mar)
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