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Niamey
34 Flüchtlinge sind in der Sahara verdurstet

Niamey. In der Sahara sind 34 Flüchtlinge verdurstet. Die Menschen, darunter 20 Kinder und neun Frauen, seien von ihren Schleppern zurückgelassen worden, teilte das Innenministerium Nigers mit. Die Gruppe sei in dieser Woche nahe der Grenze zu Algerien gefunden worden. Nur zwei der Opfer seien bislang identifiziert worden. Es handele sich um einen Nigerianer und eine Nigrerin im Alter von 26 Jahren. Die Route durch die nigrische Sahara gilt als eine der wichtigsten für afrikanische Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration passieren drei von fünf Flüchtlingen das westafrikanische Land, das an die Mittelmeeranrainer Algerien und Libyen grenzt. Allerdings wurden im vergangenen Jahr 7000 Flüchtlinge im Rahmen eines Rückführungsabkommens aus Algerien nach Niger zurückgeschickt. Das nigrische Innenministerium hatte Flüchtlinge vor der Route gewarnt.

(epd)
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