| 07.20 Uhr

Berlin
50 Mal Nein aus der NRW-CDU, zehnmal Ja

Berlin. Neinstimmen kamen (außer von der fraktionslosen Erika Steinbach) nur von der Union - 225 Abgeordnete von CDU und CSU lehnten die Ehe für alle ab, 75 stimmten zu, vier enthielten sich, fünf waren nicht erschienen. Von den 63 CDU-Abgeordneten aus NRW sagten 50 Nein, zehn Ja. Aus der Region kamen nur zwei Ja-Stimmen: von Uwe Schummer (Viersen, Bild oben) und Sabine Weiss (Wesel). Prominente Unterstützer der Ehe für alle sind zudem Finanzstaatssekretär Jens Spahn (Ahaus. unten) und Ex-NRW-Minister Oliver Wittke (Gelsenkirchen).

Zahlreicher sind die Nein-Stimmen aus der NRW-CDU: allen voran Gesundheitsminister Hermann Gröhe (Neuss, oben), Innenexperte Wolfgang Bosbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Bundestagspräsident Norbert Lammert (Bochum). Nein sagten auch Innenstaatssekretär Günter Krings (Gladbach), Bildungs-Staatssekretär Thomas Rachel (Düren), Innenausschuss-Chef Ansgar Heveling (Krefeld/Neuss), Norbert Röttgen (Rhein-Sieg-Kreis, unten), Chef des Außenausschusses, Thomas Jarzombek und Sylvia Pantel (Düsseldorf), Klaus-Peter Flosbach (Oberberg), Jürgen Hardt (Solingen/Remscheid), Michaela Noll (Mettmann), Helmut Nowak (Leverkusen), Kerstin Radomski (Krefeld/Wesel), Thomas Mahlberg (Duisburg) und Mittelstandschef Carsten Linnemann (Paderborn). Ausgerechnet die rechtspolitische Expertin der Unionsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker (Rhein-Sieg-Kreis), enthielt sich. Peter Beyer (Mettmann) und Volker Mosblech (Duisburg) stimmten nicht ab.

(fvo)
 
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