| 07.39 Uhr

Berlin
Ärzte ohne Grenzen kritisieren Flüchtlingspolitik

Berlin. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik Deutschlands und der EU geübt. Besonders das Abkommen mit der Türkei zum Zurückhalten von Flüchtlingen stößt auf Ablehnung. "Das Türkei-Abkommen dient mittlerweile als Blaupause für andere Staaten", sagte Florian Westphal, Geschäftsführer der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen, unserer Redaktion. Die europäische und deutsche Abschottungspolitik sorgten dafür, dass unter dem Label der Fluchtursachenbekämpfung auch fragwürdige Stellen viel Geld erhielten. "Die Grenzpolizei verschiedener afrikanischer Staaten aufzurüsten, ist aus unserer Sicht fragwürdig", erklärte Westphal.
(jd)
 
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