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Berlin
AfD hält trotz ihres Streits keinen Sonderparteitag ab

Berlin. Die AfD will trotz ihres Führungsstreits keinen Sonderparteitag einberufen. Der so genannte Bundeskonvent aus 50 Delegierten der Landesverbände entschied sich gestern in Kassel mit breiter Mehrheit gegen diesen Schritt, wie die AfD auf Twitter mitteilte. Der Konvent begrüße die Erklärung der Verantwortlichen in Baden-Württemberg, baldmöglichst dafür zu sorgen, wieder zur Arbeit mit einer Landtagsfraktion zurückzukehren.

In der Partei tobt ein Machtkampf zwischen den beiden Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen. Petry hatte der "Bild" unmittelbar vor dem Bundeskonvent gesagt, bei dem Treffen in Kassel müsse eine verbindliche Regelung für die künftige Zusammenarbeit gefunden werden, "die tragfähiger ist als die bisherigen Lippenbekenntnisse." Meuthen seinerseits hatte wenige Tage davor ein Ende des Streits gefordert.

(rtr)
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