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Berlin
AfD-Politiker aus Bayern wollen Moscheen schließen

Berlin. Eine Gruppe von Mitgliedern der Alternative für Deutschland (AfD) aus Niederbayern macht sich dafür stark, "Bau und Betrieb von Moscheen" zu untersagen. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", heißt es in einem 45-seitigen Entwurf zum Grundsatzprogramm, der den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland vorliegt. Nach seinen Inhalten und Zielen sei der Islam verfassungsfeindlich. Moscheen dienten "nicht nur dem gemeinsamen Gebet, sondern auch der Verbreitung der auf die Beseitigung unserer Rechtsordnung gerichteten islamischen Lehre".

Der "Vorschlag aus Niederbayern für ein Grundsatzprogramm" trägt den Titel "Mut zur Verantwortung". Der Koran, heißt es darin weiter, lasse auch "Lüge und Täuschung" zu. Er sei "auf seinem erklärten Weg zur Weltherrschaft bereits bei 57 von 190 Staaten angekommen". Ende April will die AfD auf ihrem Parteitag in Stuttgart ihr Grundsatzprogramm diskutieren und verabschieden.

(kna)
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