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Düsseldorf
Airbus-Absturz: Verdacht auf Bombe verdichtet sich

Russische Maschine stürzt über dem Sinai ab - 224 Tote
Russische Maschine stürzt über dem Sinai ab - 224 Tote FOTO: afp, KD/EIS
Düsseldorf. Amerikanische Aufklärungssatelliten sollen unmittelbar vor dem Absturz des russischen Airbus über dem Sinai einen Hitzeblitz auf Höhe des Jets aufgezeichnet haben, zitierte das Luftfahrt-Internetportal Aerotelegraph gestern US-Geheimdienstkreise. Eine Hitzespur vom Boden aus, die auf eine Rakete schließen ließe, habe man nicht feststellen können.

Immer mehr Experten gehen inzwischen von einer Bombenexplosion an Bord aus. Ungewöhnlich schnell gibt es Informationen über die Auswertung des Stimmenrekorders aus dem Cockpit. Demnach sind vor dem Absturz, der 224 Menschenleben forderte, ungewöhnliche Geräusche an Bord zu hören, "die nicht charakteristisch sind für einen normalen Flug", schrieb die russische Agentur Interfax. Kurz vorher habe es noch die üblichen Gespräche zwischen Piloten und Fluglotsen gegeben. Verletzungen der in Ägypten obduzierten Passagiere deuteten ebenfalls auf eine Explosion hin, berichtete das russische Nachrichtenportal Sputnik.

(mic)
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