Zuvor aus Gefängnis des Geheimdienstes geflohen: An Gefecht in Kabul waren El-Kaida-Mitglieder beteiligt
zuletzt aktualisiert: 08.08.2002 - 18:23Kabul (rpo). Mitglieder der El-Kaida-Organisation sollen nach Angaben des afghanischen Außenministers am vergangenen Mittwoch an den Gefechten in Kabul beteiligt gewesen sein. Die Männer seien wenige Stunden zuvor aus einem Gefängnis in Kabul geflohen.
Drei der Geflohenen begingen vor einer möglichen Festnahme Selbstmord, indem sie Granaten zündeten, erklärte Außenminister Abdullah am Donnerstag. Einer der Kämpfer kam aus Kirgisien.
Abdullah korrigierte damit auch widersprüchliche Berichte vom Vortag, als die Armee zum Beispiel berichtete, ein Posten am Südrand von Kabul sei von arabischen und pakistanischen Bewaffneten angegriffen worden. Auch zwei Soldaten wurden in dem dreistündigen Gefecht bei der Verfolgung der geflohenen Häftlinge getötet. Diese waren gegen 02.00 Uhr in der Nacht ausgebrochen und hatten offenbar versucht, in Richtung Pakistan zu fliehen. Dabei stießen sie auf Soldaten, die sie schließlich verfolgten und erschossen, weil sich keiner ergeben wollte, wie Abdullah erklärte.
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