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Nach Sprengstoffanschlägen
Anklage gegen rechtsextreme "Gruppe Freital"

Berlin. Ein Jahr nach einer Anschlagserie von Rechtsextremen in der sächsischen Stadt Freital bei Dresden hat der Generalbundesanwalt nach einem Medienbericht sieben Männer und eine Frau angeklagt. Er werfe ihnen vor, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet zu haben, berichteten "Süddeutsche Zeitung", NDR und MDR. Eine Bestätigung der Bundesanwaltschaft gab es zunächst nicht. Nach früheren Angaben der Behörde soll die "Gruppe Freital" 2015 drei Sprengstoffanschläge begangen haben: auf eine Flüchtlingsunterkunft in Freital, auf ein alternatives Wohnprojekt in Dresden und auf eine weitere Asylbewerberunterkunft in Freital. Bei diesem Anschlag wurde ein Bewohner verletzt.
(dpa)
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