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Hamburg
Attentäter hat sich nach Wegen nach Syrien erkundigt

Hamburg. Die Sicherheitsbehörden hatten mehr Hinweise auf eine Radikalisierung des Hamburger Messerattentäters Ahmad A. als bekannt. Demnach wandten sich 2016 Mitarbeiter eines Flüchtlingscafés und der Leiter seiner Asylunterkunft zunächst an die Beratungsstelle Legato, die sich um Fälle von "religiös begründeter Radikalisierung" kümmert. Wie der "Spiegel" berichtet, sollen sich die Berater aber nach Gesprächen mit A. für überfordert erklärt haben.

Er sei psychisch auffällig, man komme nicht an ihn heran. Die Beratungsstelle wollte sich nicht dazu äußern. Ein Versuch des Hamburger Landeskriminalamts, den Attentäter als Informanten anzuwerben, soll gescheitert sein. Nach Angaben ehemaliger Freunde des 26-Jährigen soll er unstet gewesen sein, gekifft und getrunken haben. Ermittler fanden nach dem Attentat Spuren von Cannabis in A.s Blut.

Quelle: RP
 
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