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Düsseldorf
Aufklärungsquote bei Einbrüchen in NRW stagniert

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hadert mit der schlechten Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen. Nach Zahlen des Innenministeriums lag die Quote im ersten Halbjahr 2017 bei 14,6 Prozent und damit nur knapp über der Quote der ersten sechs Monate des Vorjahres (14,3 Prozent). Reul sagte: "Das ist zu wenig. Deshalb wird die neue Landesregierung den Druck auf die Täter konsequent weiter erhöhen." Die schlechte Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen hatte die CDU im Wahlkampf immer wieder thematisiert. Reul selbst ist erst seit 100 Tagen im Amt.

Aber der Minister hat auch positive Zahlen zu präsentieren: Immerhin habe es im ersten Halbjahr 2017 mit 22.992 Wohnungseinbrüchen 9129 weniger Einbruchsfälle als in der ersten Hälfte des Vorjahres (32.121) gegeben. Noch bis zum kommenden Sonntag sind Expertenteams der nordrhein-westfälischen Polizei landesweit unterwegs und informieren, wie man sich sich wirkungsvoll vor Einbrechern schützen kann. Die Beratung durch Fachleute bietet die Polizei kostenlos an. Interessenten können sich an die örtliche Polizeiwache wenden.

(tor)
 
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