Bei schweren Ausschreitungen in China sind am Montag nach Angaben staatlicher Medien 140 Menschen ums Leben gekommen.
Die Proteste waren am Sonntag zunächst friedlich.
Teile der muslimische Minderheit der Uiguren kämpfen gewaltsam in der teilautonomen Provinz Xinjiang für eine vollständige Unabhängkeit von China. Das staatliche Fernsehen zeigte am Montag Bilder gewaltsamer Ausschreittungen.
Der staatliche Fernsehsender CCTV zeigte umgestürzte Autos.
Überall auf den Straßen war Feuer zu sehen.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden 800 Menschen bei den Ausschreitungen verletzt.
Der staatliche TV-Sender zeigte blutverschmierte Passanten, die offenbar zwischen die Fronten geraten waren.