25 Tote bei Gefechten im Südosten der Türkei
zuletzt aktualisiert: 15.04.2005 - 09:27
Diyarbakir (AFP). Bei Gefechten im Südosten der Türkei sind nach Behördenangaben 21 kurdische Rebellen und vier Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Die Kämpfe hätten am Donnerstag begonnen, als sich Angehörige der Rebellenorganisation Kurdische Arbeiterpartei (PKK) bei Razzien in den Provinzen Siirt und Sirnak geweigert hätten, sich zu ergeben, teilten örtliche Behördenvertreter am Freitag mit. Nach den Kämpfen seien mehrere Schusswaffen, Handgranaten, Minen, Sprengstoff und Munition gefunden worden. Seit vergangener Woche läuft in der Region die größte Militäraktion gegen kurdische Rebellen seit fünf Jahren. Der mehrheitlich von Kurden bewohnte Südosten der Türkei war zwischen 1984 und 1999 Schauplatz einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der türkischen Armee und der PKK. Dabei starben rund 37.000 Menschen. Nach der Festnahme von PKK-Chef Abdullah Öcalan 1999 zogen sich rund 5000 PKK-Kämpfer nach Nordirak zurück und erklärten den bewaffneten Kampf für beendet. Seit dem vergangenen Sommer gibt es aber wieder vermehrt Gefechte.
Quelle: afp
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