Nach einem Anschlag auf eine schiitische Prozession in Karachi haben aufgebrachte Angehörige der Minderheit mehrere hundert Läden in Brand gesetzt.
Auch die größte Markthalle in der pakistanischen Stadt ging in Flammen auf.
Am Morgen nach den Anschlägen drang noch immer Rauch aus den Gebäuden.
Die Spurensucher ermittelten gleich an mehreren Tatorten der Stadt.
Bürgermeister Mustafa Kamal schätzte die Schäden auf mehrere Millionen Dollar.
Mehr als 40 Menschen starben bei den Anschlägen.
Glücklicherweise haben viele Menschen, wie diese beiden Frauen und der Junge, das Attentat überlebt.
Die Regierung rief die Bewohner der Millionenstadt zur Ruhe auf.
Als mögliche Urheber des Anschlags verdächtigen die Behörden die Taliban, das Terrornetzwerk Al Kaida sowie die Organisationen Lashkar-e-Jhangvi und Jaish-e-Mohammad.