kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Afghanistan: Acht deutsche Soldaten bei Kundus verletzt

zuletzt aktualisiert: 16.09.2009 - 16:26

Kundus (RPO). Bei zwei Gefechten mit Aufständischen in Nordafghanistan sind am Mittwoch acht Bundeswehrsoldaten verletzt worden, einer davon schwer. Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, sagte, wurde der schwer verletzte Soldat per Hubschrauber in das Rettungszentrum von Masar-i-Sharif ausgeflogen.

Im Süden Afghanistans wurden unterdessen nach Nato-Angaben drei US-Soldaten getötet, deren Fahrzeug am Dienstag auf eine Bombe auffuhr. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Bei den beiden Gefechten südlich von Kundus wurde laut Raabe Luftnahunterstützung angefordert. Die Flugzeuge hätten aber nicht eingegriffen. Die Feuergefechte mit den feindlichen Kräften dauerten demnach in einem Fall 40 Minuten und im anderen eine Stunde. Die Flugzeuge der Luftunterstützung hätten Stärke demonstriert, aber nicht eingegriffen. In einem Fall hätten sie Leuchtgeschosse abgefeuert. Dies sei "die letzte Stufe, bevor scharf geschossen wird", sagte Rabbe.

Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, setzten die Aufständischen Handwaffen und Panzerabwehrwaffen ein. Ein Transportpanzer Fuchs sei durch einen Panzerfausttreffer beschädigt worden.

Schneiderjahn wieder in Deutschland

Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan kehrte unterdessen von seinem Truppenbesuch in Afghanistan zurück, wie Raabe berichtete. Er habe sich viel Zeit genommen für die Gespräche mit den Soldaten.

Er habe auch mit Oberst Georg Klein gesprochen, der die umstrittenen Luftangriffe auf zwei von Taliban gekaperte Tanklastzüge angeordnet hatte, sowie mit dem Oberbefehlshaber der US- und NATO-Truppen Stanley McChrystal. Die Soldaten hätten den Besuch Schneiderhans sowie die Tatsache, dass sich Minister Franz Josef Jung sofort nach dem Bombardement hinter sie gestellt habe, als "wohltuend" empfunden.

Quelle: AFP/jt

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem KZ in Polen entschuldigt. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Polen entschuldigt, das der Staatschef als "polnisches Todeslager" bezeichnet hatte. mehr

 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Top-Services