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Obama soll sich entschuldigen: Ahmadinedschad fordert Abzug aller Truppen

zuletzt aktualisiert: 28.01.2009 - 11:24

Teheran (RPO). Nach dem Wechsel an der Spitze der US-Regierung hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad gleich Forderungen an den neuen Präsidenten Barack Obama gestellt. Die USA sollen alle Truppen aus dem Ausland abziehen, so Ahmadinedschad.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.  Foto: AP, AP
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Foto: AP, AP

Wenn Obama von "Wechsel" spreche, müsse die US-Truppenpräsenz in der ganzen Welt "beendet werden", forderte er am Mittwoch in einer Rede in der Stadt Kermanschah im Westen des Landes.

Die US-Regierung dürfe sich nicht länger "in die Angelegenheiten anderer Völker" einmischen. Obama hatte am Montag die Wiederherstellung direkter diplomatischer Kontakte mit dem Iran angeboten, wenn Teheran bereit sei, "auf die geballte Faust zu verzichten".

Obama solle sich für die "Verbrechen" entschuldigen, die die USA in den vergangenen 60 Jahren am Iran begangen hätten, forderte Ahmadinedschad. "Wer von Wechsel spricht, muss sich beim iranischen Volk entschuldigen und versuchen, die bösen Taten der Vergangenheit wieder gutzumachen." Die USA müssten sich von der "expansionistischen Politik" der Vergangenheit verabschieden.

Quelle: AFP

 
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