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Internet-Video: Al-Qaida-Führer Sarkawi droht mit Anschlägen

zuletzt aktualisiert: 25.04.2006 - 21:23

Kairo/Bagdad (rpo). Der Chef der Terrororganisation al Qaida im Irak, Mussab al Sarkawi, ist in einem Video auf einer islamistischen Internet-Seite aufgetaucht. Al Sarkawi wirft den USA und dem Westen einen Kreuzug gegen den Islam vor und droht mit Anschlägen.

In der am Dienstag auf einer islamistischen Web-Site veröffentlichten Aufnahme bekräftigte er zudem seine Loyalität zu Terrorchef Osama bin Laden. Die heiligen islamischen Krieger würden dem Kreuzzug des Westens und der USA gegen den Islam standhalten. Die jüngsten Fortschritte bei der Regierungsbildung im Irak bezeichnete Al Sarkawi als Versuch der USA, einem Dilemma zu entkommen. "Als die Feinde in den Irak einmarschiert sind, war es ihr Ziel, den Irak und die Region zu kontrollieren. Aber wir haben sie seit drei Jahren bekämpft."

Jede irakische Regierung werde nur ein Handlanger der USA sein, fuhr Al Sarkawi fort. An die Adresse von US-Präsident George W. Bush sagte er: "Warum sagen Sie den Menschen nicht, dass Ihre Soldaten Selbstmord begehen, Drogen und Schlaftabletten nehmen?" Den US-Streitkräften stehe im Irak eine Niederlage bevor. "Was kommt, wird noch schlimmer werden", erklärte der Terroristenführer.

US-Geheimdienstexperten untersuchten das Video, dessen Echtheit zunächst nicht zu bestätigen war. Al Sarkawi hat sich bislang meist nur in Tonbotschaften zu Wort gemeldet. Erst zwei Tage zuvor hatte bin Laden die Muslime zur Unterstützung seiner Organisation aufgerufen. Der gebürtige Jordanier Al Sarkawi hat sich zu mehreren der blutigsten Anschläge im Irak bekannt.

Maliki dankt für Aufnahme irakischer DissidentenIn der am Dienstag auf einer islamistischen Web-Site veröffentlichten Aufnahme drohte er dem Westen mit weiteren Anschlägen und bekräftigte seine Loyalität zu Terrorchef Osama bin Laden. Der designierte irakische Ministerpräsident Dschawad al Maliki rief unterdessen die Nachbarstaaten auf, sich aus den Problemen seines Landes herauszuhalten.

Al Sarkawi warf dem Westen und den USA vor, einen Kreuzzug gegen den Islam zu führen. Die heiligen islamischen Krieger hielten dem aber stand. Die jüngsten Fortschritte bei der Regierungsbildung im Irak bezeichnete Al Sarkawi als Versuch der USA, einem Dilemma zu entkommen. "Als die Feinde in den Irak einmarschiert sind, war es ihr Ziel, den Irak und die Region zu kontrollieren. Aber wir haben sie seit drei Jahren bekämpft."

Jede irakische Regierung werde nur ein Handlanger der USA sein, fuhr Al Sarkawi fort. An die Adresse von US-Präsident George W. Bush sagte er: "Warum sagen Sie den Menschen nicht, dass Ihre Soldaten Selbstmord begehen, Drogen und Schlaftabletten nehmen?" Den US-Streitkräften stehe im Irak eine Niederlage bevor. "Was kommt, wird noch schlimmer werden", erklärte der Terroristenführer.

US-Geheimdienstexperten untersuchten das Video, dessen Echtheit zunächst nicht zu bestätigen war. Al Sarkawi hat sich bislang meist nur in Tonbotschaften zu Wort gemeldet. Erst zwei Tage zuvor hatte bin Laden die Muslime zur Unterstützung seiner Organisation aufgerufen. Der gebürtige Jordanier Al Sarkawi hat sich zu mehreren der blutigsten Anschläge im Irak bekannt.

Maliki dankt für Aufnahme irakischer Dissidenten

Al Maliki dankte Syrien, Jordanien, Saudi-Arabien, der Türkei und dem Iran für die Aufnahme irakischer Dissidenten während der Herrschaft von Saddam Hussein. Die Dankbarkeit dafür bedeute jedoch nicht, dass die Iraker "Einmischungen in die Sicherheit" tolerieren würden. Das Interview war das erste Al Malikis, seitdem er am Samstag von Staatspräsident Dschalal Talabani mit der Regierungsbildung beauftragt worden war.

Im Irak explodierte am Dienstag in der Nähe der Büros des Predigers Muktada al Sadr im Osten Bagdads eine Bombe in einem Kleinbus. Dabei kamen nach Polizeiangaben zwei Zivilpersonen ums Leben, drei wurden verletzt. Mehrere Geschäfte wurden beschädigt. Ein Augenzeuge berichtete, kurz vor der Detonation sei ein Mann von dem Kleinbus weggelaufen. Bei fünf weiteren Bombenanschlägen und zwei Überfällen wurden am Dienstag nach Polizeiangaben zwei Iraker getötet und neun Menschen verletzt. Ferner wurden in Bagdad die Leichen von fünf gefolterten Irakern aufgefunden.

Quelle: ap

 
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