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Al-Hadir
Syrische Armee nimmt Rebellen-Hochburg bei Aleppo ein

Russische Maschine stürzt über dem Sinai ab - 224 Tote
Russische Maschine stürzt über dem Sinai ab - 224 Tote FOTO: afp, KD/EIS
Aleppo. Mit Hilfe der russischen Luftwaffe haben syrische Regimekräfte im Norden des Landes eine wichtige Hochburg der Rebellen erobert. Die Armee und ihre Verbündeten hätten südlich von Aleppo den Ort Al-Hadir eingenommen.

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Das Staatsfernsehen berichtete, Dutzende "Terroristen" seien getötet worden. So nennt das Regime sämtliche Rebellen, die gegen die Armee kämpfen.

Mit dem Vormarsch rücken die Anhänger der Regimes näher an die Provinz Idlib heran, die unter Kontrolle islamistischer und gemäßigter Brigaden steht. Zu ihnen gehört auch die Al-Nusra-Front, syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al Qaida. Die Armee hatte im vergangenen Monat eine Offensive südlich von Aleppo begonnen. Tausende Menschen sind seitdem in der Region auf der Flucht.

Er ist der zweite Erfolg des Regimes in dieser Woche. Zuvor konnte die Armee östlich von Aleppo zu einem Militärflughafen vorstoßen, der rund zwei Jahre lang von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) belagert war. Dort waren Hunderte Anhänger des Regimes eingeschlossen. Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge kamen bei den Kämpfen mehr als 100 Menschen ums Leben, darunter 60 IS-Anhänger.

(dpa)
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