| 13.33 Uhr

Attentat in Manchester
Weltweite Bestürzung und Solidarität mit den Opfern

Video: "Sie sind Verlierer": Trump verurteilt Terroranschlag
Manchester. Weltweit reagieren Politiker und Prominente bestürzt auf den Terroranschlag in Manchester. "Bitte nehmt die Opfer & ihre Familien in eure Gedanken auf", twittert Kanadas Premierminister. Donald Trump nennt die Verantwortlichen "bösartige Verlierer". Popstar Justin Timberlake fordert: "Wir müssen UNS LIEBEN."

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich nach dem Anschlag entsetzt: "Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen", teilte die CDU-Vorsitzende mit. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reagierte ebenfalls bestürzt: "Die Nachrichten über das mörderische Attentat in Manchester erschüttern mich", erklärte er am Dienstag in Berlin. "Wir sind dem britischen Volk in diesem tragischen Moment besonders verbunden."

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte: "Unschuldige Kinder und Jugendliche heimtückisch in den Tod zu bomben, ist so niederträchtig, dass einem dafür die passenden Worte fehlen." Er habe seiner britischen Kollegin Amber Rudd sein Beileid übermittelt und ihr jegliche Unterstützung zur Bewältigung der Lage angeboten. "Wir stehen zusammen", betonte der Innenminister. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte laut einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes: "Dieser Anschlag trifft alle Mütter und Väter in Europa mitten ins Herz. Jetzt wird es darauf ankommen, dass die Hintergründe rasch aufgeklärt werden."

Bei einer Pressekonferenz während seiner Nahost-Reise in Bethlehem nahm auch US-Präsident Donald Trump Stellung zu dem Anschlag: "So viele junge Menschen sind von bösartigen Verlierern ermordet worden", sagte Trump. "Ich werde sie nicht 'Monster' nennen, denn diesen Namen würden sie mögen. Ich werde sie von jetzt an 'Verlierer' nennen, denn das ist es, was sie sind.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau sprach den Angehörigen der Todesopfer sein Mitgefühl aus. "Kanadier sind durch die Nachricht des schrecklichen Angriffs heute Abend in Manchester geschockt", schrieb Trudeau am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. "Bitte nehmt die Opfer & ihre Familien in eure Gedanken auf."

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon meinte auf Twitter: "Herzzerreißende Nachrichten aus Manchester." Ihre Gedanken seien bei all denen, die durch diesen "barbarischen Angriff" geliebte Menschen verloren hätten und bei jenen, die verletzt worden seien.

Die britische Rockband Rolling Stones, die selbst schon in der Arena gespielt hat, twitterte: "Die Rolling Stones sind zutiefst bestürzt über die schrecklichen Ereignisse in Manchester und senden ihr Beileid an alle, die von dieser Tragödie betroffen sind."

Auf dem Twitter-Konto der US-Band OneRepublic war zu lesen: "Gedanken und Gebete für die Leute im Ariane-Grande-Konzert in Manchester. Bestürzt." Der amerikanische Popstar Justin Timberlake sprach den Angehörigen der Opfer auf Twitter sein Mitgefühl aus. "Meine Gedanken und Gebete sind mit allen, die von diesem schrecklichen Vorfall in Manchester betroffen sind. Wir müssen besser werden. Wir müssen UNS LIEBEN."  

US-Sängerin Katy Perry schrieb: "Ich bete für jeden in Ariana Grandes Show." Die Sängerin Pink meinte: "Meine Gedanken und Gebete sind mit den Leuten in Manchester, jedem, der betroffen ist, Ariana Grande und der gesamten Crew. Herzzerreißend." Die US-Rapperin Missy Elliott bedauerte: "Ich weiß, dass das für jeden schwierig und herzzerreißend ist." Die kanadische Sängerin Céline Dion textete: "Manchester, ich bin mit Euch. All meine Liebe."

US-Musiker John Legend schrieb: "Liebe für alle in UK (Vereinigtes Königreich), Ariana Grande und ihre Unterstützer, die es in diesem schrecklichen Angriff erwischt hat. Herzzerreißend." Die amerikanische Sängerin Christina Aguilera reagierte "bestürzt". "Meine Gedanken und Gebete mit jedem, der betroffen ist."

Der US-Schauspieler Dwayne Johnson ("The Rock") meinte: "Unsere Gebete und Stärke für die Opfer und Familien, die in diese Tragödie in Manchester verwickelt sind. Bleibt stark."

Fotos: Zahlreiche Opfer nach Explosion bei Popkonzert FOTO: ap

Die Fußballvereine Manchester United und Manchester City reagierten "geschockt" und mit "großer Traurigkeit" auf die Nachrichten der Nacht. Die Gedanken der Mannschaften seien bei den Betroffenen und den Einsatzkräften.

Auf Twitter teilten viele Menschen eine schwarze Trauerschleife mit Hasen-Ohren – als Symbol für Ariana Grande. Die Sängerin war in der Vergangenheit als Bunny verkleidet aufgetreten.

"Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schrieb die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter. Der Rathauschef von Nizza, Christian Estrosi, erklärte seine "Solidarität mit den Einwohnern von #Manchester". Im Juli 2016 hatte ein Mann in Nizza 86 Menschen ermordet, als er mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war. Am 13. November 2015 hatten Islamisten in Paris 130 Menschen umgebracht.

Bei dem Anschlag nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande starben nach Polizeiangaben mindestens 23 Menschen getötet, darunter auch Kinder sowie der Attentäter. Rund 60 weitere Menschen wurden verletzt. In unserem Liveblog berichten wir ständig aktuell über die Explosion in Manchester

(wer/oko/dpa)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Anschlag in Manchester bei Ariana-Grande-Konzert: Weltweite Solidarität


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.