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Acht Menschen in Manhattan getötet
New Yorks Bürgermeister spricht von "Terrorakt"

Bilder: Anschlag mit Kleinlaster in Manhattan
Bilder: Anschlag mit Kleinlaster in Manhattan FOTO: ap
New York. Bei einer Attacke mit einem Pick-up-Truck sind in New York acht Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Bill de Blasio handelt es sich dabei um ein feigen "Terrorakt".

Das sagte de Blasio bei einer Pressekonferenz am Dienstag in New York. Dutzende Menschen seien verletzt worden. Es handele sich um einen feigen "Terroranschlag". Das ist ein schmerzhafter Tag für unsere Stadt", sagte de Blasio. "Eine schreckliche Tragödie auf der Westside." Auf Twitter schrieb er, die New Yorker würden sich von der Tat in keiner Weise abschrecken lassen.

Polizeichef James O'Neill sprach von eine "Tragödie größten Ausmaßes".

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters bereits Justizkreise zitiert, wonach es sich bei der Tat um einen Anschlag mit terroristischem Hintergrund handeln soll. Auch aus Kreisen der Strafverfolger hatte es geheißen, der Vorfall werde als terroristischer Anschlag betrachtet.

Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden und werde auf dem Laufenden gehalten. "Unsere Gedanken und Gebete sind mit allen Betroffenen."

Trump selbst reagierte auf Twitter empört auf den Anschlag: "Es sieht wie eine weitere Attacke einer sehr kranken und gestörten Person aus", schrieb der US-Präsident. Die Ermittler arbeiteten das Ereignis auf. "NICHT IN DEN USA!", beendete Trump den Tweet in Großbuchstaben.

Sollte sich die Einschätzung der Sicherheitsbehörden bestätigen, würde es sich um den ersten Terroranschlag in der Amtszeit von Präsident Trump handeln. Der Republikaner hat sich vehement für eine Verschärfung der Einwanderungspolitik in den USA stark gemacht und dies damit begründet, dass er die Terrorgefahr für die USA als sehr konkret einschätze. So wollte er ein Einreiseverbot für Menschen aus überwiegend muslimisch geprägten Ländern einführen, scheiterte damit aber vor mehreren Gerichten. Trotz aller scharfen Rhetorik sind extremistisch motivierte Anschläge in den USA vergleichsweise selten.

 

(vek/dpa)
 
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