kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Pakistan Militäroffensive gegen Taliban Panorama, AP 2009-1017
  Foto: AP, AP
Kommentare ()

Pakistan: Armee nimmt Heimatdorf von Taliban-Führer ein

zuletzt aktualisiert: 24.10.2009 - 11:38

Peshawar (RPO). Die pakistanische Armee hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen das Heimatdorf des gesuchten Taliban-Führers Hakimullah Mehsud eingenommen. Unterdessen hat eine amerikanische Drohne 13 Todesopfer in Damadola gefordert. Angeblich handelt es sich aufständische Islamisten.

Das Dorf Kotkai in der Stammesregion Süd-Waziristan sei in der Nacht besetzt worden und werde derzeit geräumt, sagte ein Armeemitglied am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Er bezeichnete die Besetzung des Dorfes als "wichtigen Durchbruch". Nach Angaben eines weiteren Armeeangehörigen hatten die Sicherheitskräfte in den vergangenen drei Tagen das Dorf umstellt. Kampfflieger und Hubschrauber beschossen mutmaßliche Stellungen der Aufständischen in der Umgebung.

Mehsud ist der Anführer der islamistischen Gruppierung Tehreek-e-Taliban (TTP). Diese wird für die Mehrzahl der Anschläge in Pakistan in den vergangenen beiden Jahren verantwortlich gemacht, durch die fast 2300 Menschen starben. Die pakistanische Armee hatte am vergangenen Samstag ihre Offensive in Süd-Waziristan begonnen und etwa 30.000 Soldaten in den Kampf gegen schätzungsweise bis zu 12.000 Taliban-Rebellen geschickt.

Mindestens 13 Tote bei US-Drohnenangriff

Bei einem US-Drohnenangriff in den pakistanischen Stammesregionen an der Grenze zu Afghanistan sind am Samstag mindestens 13 Menschen getötet worden. Bei dem Angriff sei ein Haus in dem Dorf Damadola im Bezirk Bajaur getroffen worden, sagte ein örtlicher Behördenvorsteher der Nachrichtenagentur AFP. Bei den Toten handelte es sich nach Angaben der pakistanischer Sicherheitskräfte um aufständische Islamisten, drei von ihnen seien "ausländische Kämpfer" gewesen.

In den vergangenen Monaten haben Drohnen der CIA und der US-Armee verstärkt Positionen in den Grenzgebieten zu Afghanistan ins Visier genommen. Seit 2008 starben bei dutzenden Drohnenangriffen im Nordwesten Pakistans fast 600 Menschen.

Quelle: AFP/felt

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem KZ in Polen entschuldigt. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

145250430

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Polen entschuldigt, das der Staatschef als "polnisches Todeslager" bezeichnet hatte. mehr

 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Top-Services