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Islamabad: Armee tötet rund 80 Aufständische

zuletzt aktualisiert: 18.01.2008 - 18:45

Islamabad (RPO). Die pakistanische Armee hat am Freitag rund 80 Islamisten getötet. Die Rebellen sollen dem Terrornetzwerk Al Qaida nahe gestanden haben. Nach Militärangaben hatten die Aufständischen einen Armeestützpunkt und einen Konvoi von Sicherheitskräften angegriffen.

Die Angriffe sollen sich in der in der Provinz Süd-Waziristan ereignet haben. Die Stammesregion an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsgebiet der Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida. CIA-Chef Michael Hayden machte El Kaida und Anhänger des Stammesführers Baitullah Mehsud am Freitag auch für den Mord an der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto verantwortlich.

El-Kaida-nahe Rebellen kesselten am Freitag nach Angaben der pakistanischen Armee die Militärbasis Ladha in der Provinz Süd-Waziristan ein und griffen sie an. Dort seien rund 60 Aufständischen getötet worden. Zuvor hatten die Rebellen einen Militärkonvoi in der Nähe mit Raketenwerfern angegriffen. Die pakistanischen Soldaten töteten laut Armee zwischen zwanzig und dreißig der Angreifer. Unter den Soldaten habe es hingegen nur vier Verletzte gegeben.

In der Stammesregion Süd-Waziristan soll auch der mutmaßliche El-Kaida-Chef in Pakistan, Baitullah Mehsud, sein Hauptquartier haben. Angriffe auf Armeeangehörige sind dort zum Alltag geworden. Bereits am Mittwoch hatten hunderte islamistische Kämpfer ein Lager pakistanischer Sicherheitskräfte attackiert. Sieben Soldaten starben dabei, 15 gelten noch als vermisst.

Quelle: afp

 
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